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IRON SAVIOR - Reforged - Riding On Fire11.01.2018

IRON SAVIOR - Reforged - Riding On Fire

IRON SAVIOR - Reforged - Riding On Fire

verfasst von Sebastian

Iron Savior dürfte ja dem ein oder anderen Liebhaber des Power Metals ein Begriff sein. Wem nicht dem sei gesagt das es sich hier um eine aus Hamburg stammende Band handelt die bereits seit 1996 aktiv ist.

Wer jedoch erst wesentlich später auf die Formation aufmerksam wurde und Gefallen an den Werken gefunden hat wird das Problem gehabt haben, sie nicht mehr käuflich erwerben zu können. Schuld daran sind die Rechteinhaber der früheren Werke. Genauer gesagt die unter Noise Records entstanden sind. Dazu zählen alle Alben von dem Debut Iron Savior bis zu Battering Ram (allesamt Konzeptalben). Nun ja, die Nachfrage an kaufwütigen Metalheads reist nicht ab, also bringt man das just erschienene Album Reforged - Riding On Fire auf den Markt. Es erscheint als Doppel CD und beinhaltet einen bunten Mix der früheren Werke. Damit kann man es klar als Best Of zählen. Jedoch wurde dadurch, dass die Songs allesamt neu eingespielt worden sind, erstmal der Punkt der Rechteinhaber umgangen, sowie den Songs auch eine ordentliche Portion Wumms hinzugefügt. Für den Vergleich habe ich nochmals die alten Stücke teils in den Player geschmissen und der Unterschied ist schon erheblich. Früher machte die Mucke schon Bock, aber jetzt wurde nochmal eine Schippe drauf gelegt.

Während dieser 19 Tracks gibt es für den Hörer keine nennenswerte Pause. Power Metal von Anfang bis Ende und doch wird es nie langweilig, der eine Song bietet stampfende Rhythmen, der nächste wird durch ein schickes Basssolo eingeleitet, Gitarrensoli an jeder Ecke und teils ein auf ein einprasselndes Schlagzeug. Auf was muss man verzichten? Genau, die fast übliche Ballade auf einem Album. Diese vermisst man aber keineswegs, die Scheibe macht einfach zuviel Spaß. Der Gesang von Piet darf natürlich nicht vergessen werden. Denn auch der macht 2018 immer noch ordentlich was her. Es wird auf Screams, die fast schon zum Power Metal dazugehören, komplett verzichtet und der etwas rauere Gesang sorgt für Abwechslung.

Bei diesem Silberling kann ich im Endeffekt keinen "Song zum rein hören" empfehlen. Daher empfehle ich für diejenigen, die ein buntes Potpourri aus den alten Schaffenstagen von Iron Savior ihr eigen nennen wollen, die komplette Scheibe! Geiles "Best of" das den Wunsch nach neuen Alben wieder aufleben lässt.

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