Review

DROWNING POOL - Hellelujah02.02.2016

DROWNING POOL - Hellelujah

DROWNING POOL - Hellelujah

verfasst von Matthias T.

Es ist keine gewöhnliche Bandgeschichte die Drowning Pool aufzuweisen hat. Nach dem tragischen Tod ihres Sängers Dave Williams im Jahre 2002, gaben sich nun schon 3 Sänger das Micro in die Hand. Seit 2012 ist es nun die Rockröhre Jason Moreno, welcher mit voller Kraft seine Stimme erklingen lässt. Das ist jedoch nicht alles. Es mag wie ein schlechtes Klischee klingen, das grade die Songs "Bodies" und "Soldiers" dieser texanischen Heavy Rock Band die inoffiziellen Hymnen der amerikanischen Soldaten im Irakkrieg sind.  Dass die Band sich nie von der Vereinnahmung durch das Militär distanziert hat, könnte man zudem als Imagepflege sehen.

Was macht man also mit diesem Ruf? Man produziert eine Platte, die förmlich nach dieser Bad-Ass-Attitüde schreit. Das Album Hellelujah bietet 13 Songs auf. 13 Beispiele dafür wie man eine Stimmung produziert, die sprichwörtlich Wände einreißt. Drowning Pool verstehen es Songs zu kreieren die Biss haben, grooven und Stellen zum Mitgröhlen bieten. Natürlich schaffen das auch andere Bands - die Texaner jedoch auf eine clevere Art und Weise. Die ganze Platte klingt einfach sehr durchdacht. So wird an den richtigen Dynamikschrauben gedreht, um das Tempo rauszunehmen und dann wieder Gas zu geben, zudem ist der Gesang sehr vielschichtig. Es ist die vielleicht ambitionierteste Platte  der Band in den letzten 10 Jahren. Man sollte definitiv mal reinhören.

Die Ausnahme auf dem Album: Another Name

Songs zum reinhören: Push, Sympathy Depleted

Veröffentlichung: 05.02.2016

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