Review

WALK IN DARKNESS - Welcome to the New World10.03.2018

WALK IN DARKNESS - Welcome to the New World

WALK IN DARKNESS - Welcome to the New World

verfasst von Gloria

Walk In Darkness bringen gut ein Jahr nach ihrem Debütalbum ihr zweites raus, "Welcome In The New World". Die Italiener fanden sich 2015 und haben es sich zur Aufgabe gemacht einen guten Mix aus Gothic und Metal zu produzieren. Schon das Cover des Albums, mit der Kapuzengestalt im aufgewühlten Meer von Statuen, spiegelt das Epische und Mystische des Albums wieder und macht mich neugierig.
 
"Crossing The Final Gate" passt gut als Beginn des Albums und hat auch ein sehr gutes Bassintro. Nicoletta Rosellini, das Gesicht der Band, leistet gute Arbeit mit dem Gast Emiliano Pasquinelli, der das Growlen übernimmt. In dem Song harmonieren die beiden unterschiedlichen Gesangsarten toll und geben dem Song etwas sehr Mysteriöses. Auch bei "I'm The Loneliness" war Emiliano wieder am Start, wobei hier das Growlen nicht immer zum Song passt, da hätte es mir auch nicht gefehlt. Trotzdem hat der Song einen wunderschönen ruhigen Zwischenteil der einen etwas träumen lässt.

Vielleicht hab ich schon einen Hörschaden aber bei "Welcome To The New World" und "Flame On Flame" war das Schlagzeug sehr präsent und ich hatte manchmal zu tun überhaupt die Gitarren zu hören. Trotzdem ist "Flame On Flame" der beste Song auf der Platte, da hat Nicoletta alles aus ihrer Stimme rausgeholt und ihr Gesang hat mich in eine andere Welt getragen.

Kampf um Rom, "Rome", ein Song der einen wirklich mit in die Antike nimmt und Drums und Gitarre harmonieren bei ihrem galoppierenden Solo perfekt.
Zum Abschluss "A Way To The Stars", ein sehr ruhiges Intro, das in härtere Riffs und eine röhrende Nicoletta übergeht, der Song hat mich irgendwie motiviert.

Im Großen und Ganzen ein gut gelungenes Album, für eine Band mit nur einem Gesicht. Jeder Songtext hat etwas mit dem Mensch sein und dem Schicksal zu tun, ob das nun aus der Moderne oder der Mythologie betrachtet wird ist egal. Wer etwas für Gothic übrig hat sollte sich das gute Stück mal anhören, für meine Verhältnisse ist es immer noch sehr gothiclastig und hat wenig von Metal. Trotzdem wandern ein oder zwei Songs auf meinen iPod, zum träumen zwischendurch.

Alle CD Reviews

Treffer 1 bis 200 von 1255