Review

TWINS CREW - Veni Vidi Vici 11.01.2016

TWINS CREW - Veni Vidi Vici

TWINS CREW - Veni Vidi Vici

verfasst von Kalle

"Ich kam, sah und siegte" - so könnte man den Titel der Platte frei übersetzen, denn das war der Lieblingsspruch von Julius Cesar, nach seinen Siegen. Siegt dieses Werk aus Schweden auch? Es ist das dritte Album der Band, die sich 2007 in Stockholm gegründet hat. Wie der Name schon sagt, hat es was mit Zwillingen zu tun. Ihre Namen sind Dennis und David Janglöv. Ich habe von der Band leider bisher noch nichts gehört und konnte daher auch nicht in die ersten beiden Alben rein hören. Das werde ich aber bei Gelegenheit nachholen, denn das Werk hier, das hat mich angefixt.

Sie selbst schriben, ihr Sun sei etwas für Fans von Sabaton, Helloween, Hammerfall und Gloryhammer. Ich würde sogar noch etwas Rhapsody Of Fire und Grave Digger dazu packen. Es ist somit eine tolle Mischung aus Heavy und Power Metal, die ihr hier in elf Songs verpackt bekommt. Die Platte klingt etwas zu glatt für mich, denn der gewisse Druck fehlt. Das merkt ihr besonders bei "Praise Hell", welches in der Mitte ein ausgeprägten Drumsound haben sollte, doch irgendwie gehen die eben unter und das ist sehr schade. Dafür gibt es dann aber widerum Hymnen wie "Veni Vidi Vici", der durch eine tolle Hookline besticht. Was ich in ihrer Beschreibung interessant fand, war die Tatsache, das sie Old School Marshall Superleads Guitar Amps, eine klassische Hammond Orgel und solche Dinge nutzten. Bei Songs wie "Sky Is Fall" merkt ihr sicherlich die etwas fehlende Druckkraft der Platte erneut. Da ist das Tempo echt hoch und geht gut ab, doch der Funke fehlt. Keinesfalls schlecht das Werk, doch da ist noch Luft nach oben.

Sänger Andreas Larsson hat ein deftiges Organ, was er gut einzusetzen weis. Die Gitarrenparts von den beiden Zwillignen gefallen mir sehr gut, die Soloparts sind echt toll gespielt und so manch schöne Luftgitarreneinlage geht dazu sicher ab. Und wenn ihr Fans von hoher Tempo und Melodien seid, dann solltet ihr euch den Song "Under My Command" ganz genau anhören, denn hier kommt ihr mehr als auf eure Kosten. Im großen und ganzen eine tolle Platte, mit dem Manko des mir fehlenden guten Drumsounds. Das Konzept passt, mein Interesse ist geweckt und vielleicht entpuppen sich die Songs live als absolute Granaten vom Sound... auf der Platte ist jedenfalls ein wenig Luft nach Oben. Dennoch... hört mal rein und lasst euch von den Schweden die Ohrmuschel frei pusten. Es könnte sich lohnen!


Tracklist:

01. Divide Et Impera
02. Veni Vidi Vici
03. Show No Mercy
04. Stand Your Ground
05. Praise Hell
06. Sky Is Falling
07. Burn The Witch
08. Out Of Time
09. Forever Free
10. Under My Command
11. Ghost Of The Seven Seas

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