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TRIVIUM - The Sin And The Sentence04.11.2017

TRIVIUM - The Sin And The Sentence

TRIVIUM - The Sin And The Sentence

von Matthias

Die Plätze im Rockolymp sind knapp und einen zu ergattern, ist wohl das Ziel jeder Rock- und Metalband. Trivium, welche nun seit bald 20 Jahren über die Bühnen dieser Welt fegen, wurden seit ihrem Bestehen ein Weg in diesen auserlesenen Kreis vorhergesagt. Nun gab es aber mit dem siebten Studioalbum Silence In The Snow einen ordentlichen Dämpfer. Keine Tiefe und ideentechnisches Mittelmaß wurde der Band um Sänger Matt Heafy attestiert und damit vielleicht ein Weg, wie ihn viele andere Gruppen zuvor nahmen. Seit dem 20. Oktober ist nun The Sin And The Sentence auf dem Markt und welchen Pfad  Trivium nehmen, finden wir nun heraus.

Das 8. Studioalbum der Amerikaner besticht zunächst mit einer sehr stattlichen Länge von 58 Minuten bei 11 Tracks und zur Eröffnung gibt es dann auch direkt der Titelgeber, The Sin And The Sentence. Der Track geht mit dem ersten Ton direkt in die Ohren, wirkt druckvoll und dynamisch. Trivium haben spürbar Lust auf dass, was sie da auf Platte gepresst haben. Ein weiterer Grund dafür mag wohl der Wechsel an den Drums sein. Dort hält nun Alex Bent die Sticks in der Hand wirkt wohl wie eine Frischekur. Um ein Beispiel dafür zu geben möchte ich auf den Song The Wretchedness Inside verweisen. Dieser glänzt mit einer wunderbaren Dynamik und ist wohl das härteste was Trivium in den letzten Jahren, seit Shogun, rausgebracht hat. Eine weitere Stärke der Platte ist der Gesang von Matt Heafy. Denn im Gegensatz zu Silence In The Snow, greift der sympathische Frontmann wieder auf sein volles Gesangsrepertoire zurück. Es wird gesungen, gegrowlt, geshouted und dabei eine gute Abwechslung gehalten.
Insgesamt atmet Trivium mit The Sin And The Sentence endlich wieder die Luft der Innovation mit einer Spur an Rückbesinnung auf alte Stärken. Dass das Album bei der durchschnittlichen Tracklänge von 5 Minuten nicht immer das Rad neu erfinden kann, ist dabei verzeihbar. Jeder Metalfan sollte in diese Platte einmal reinhören und jeder Triviumfan wird dieses Album lieben.

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