Review

THUNDERMOTHER - Thundermother14.03.2018

THUNDERMOTHER - Thundermother

THUNDERMOTHER - Thundermother

verfasst von Maxe

Moin Freunde! Als Reviewer bekommt man oft nicht allzu viele Informationen zu den Bands, die man gerade in der Mache hat. Oft kommt ein Infoblatt mit, fehlt das aber, heißt es, Google an und Feuer frei. So findet man desöfteren interessante Infos. Im Fall des neuesten Albums von Thundermother ist von der Originalbesetzung nur noch Filippa Nässil, die Lead-Gitarristin der Band, übrig geblieben. Bringt mich als Reviewer ein klein wenig in die Zwickmühle, denn die Samples, die ich mir angehört habe, waren noch mit dem alten Setup. Schauen wir mal, ob sich das frische Blut in der Band gelohnt hat und Thundermother zurück zu ihrer alten Stärke finden können.

Thundermothers Sound war beim ersten Reinhören echt gut. Sauberer Rock, gute Riffs und ´ne wahnsinnig kraftvolle Stimme. Dem Ganzen unterliegt ein angenehmer Rock´n´Roll Vibe, der einen förmlich durch die Songs zieht. Gut, Checkliste haben wir. Dann mal los! Gesanglich kann sich Thundermother immer noch sehen bzw. hören lassen. Guernica Mancini, die neue Frontfrau, hat eine kräftige und zuweilen auch kantige Stimme. Wenn auch nicht die selbe, steht sie ihrer Vorgängerin Clare Cunningham in nichts nach. Auch der Rock´n´Roll Vibe ist noch da, allerdings fühlt er sich nicht mehr so catchy an wie vorher. Bei den Riffs verhält es sich ähnlich. Sie sind immer noch gut, aber scheinen doch ein paar Federn gelassen zu haben. Die Kombination daraus sorgt leider dafür, dass das neue Album doch an Qualität verloren hat. Für mich ist das schlimmste daran, dass der Sound eigentlich echt gut ist, einen aber so gar nicht abholt. So fühlt man sich unglaublich stehen gelassen. Dazu kommt noch, dass wieder fehlende Abwechslung ein hagerer Kritikpunkt meinerseits ist.

Das Album wird schnell langweilig. Als ich bei der Hälfte der zwölf-Song starken Platte angekommen war, hatte ich kein Gefühl der Vorfreude auf die zweite Hälfte. Wäre ich kein Reviewer, hätte ich hier wahrscheinlich aufgehört die Scheibe zu hören und das kann kein gutes Zeichen sein. Die neue Zusammensetzung der Band hat Thundermother also nicht unbedingt gut getan. Hoffen wir, dass sie sich für ihr nächstes Album besser zusammenfinden und noch eine ordentliche Schippe oben drauf legen können. Solange bleibt das neue Album "Thundermother" wohl nur für Liebhaber zu empfehlen. Grüße. Maxe

Tracklist:

01. Revival
02. Whatever
03. Survival Song
04. Racing on Mainstreet
05. Fire in the Rain
06. Hanging at my Door
07. Rip your Heart Out
08. The Original Sin
09. Quitter
10. We Fight the Rock´n´Roll
11. Children on the Rampage
12. Won´t Back Down

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