Review

THORNBRIDGE - What Will Prevail03.02.2016

THORNBRIDGE - What Will Prevail

THORNBRIDGE - What Will Prevail

verfasst von Kalle

Hui... ein Leckerbissen. Da hat Massacre Records mal wieder einen guten Fang gemacht und einer jungen Band eine tolle Chance gegeben. Thornbridge aus Bayern spielen feinen Power Metal der "Guten, alten Zeit", wie sie selbst sagen und das kann man bestätigen. Wobei ich noch ergänzen würde, das sie zeitlose Musik spielen, denn Power Metal wird nie Langweilig. Er hat nur die Gefahr, das man Austauschbar klingt und quasi durch Band XY ersetzt werden könnte. Glücklicherweise gibt es da dann doch Unterschiede und Eigenheiten in jeder Band, so das sie ihre Duftmarken setzen. Mit diesem Debut werden Thornbridge in jedem Fall ihre Marke setzen.

Sie wurde von Seeb Levermann (Orden Ogan) produziert und der kennt sich schon gut in der Szene aus und weis wie ein Album klingen sollte. Hat er ja nicht zuletzt bei der EP von Torian bewiesen. Da sind die Vier an einen Guten geraten, denn Platte klingt super fett vom Sound. Da passt jeder Druck, jede Melodie, jeder noch so kleine Funke zündet. Absolutes Bollwerk die Platte im Sound. Auch thematisch hat sie mich sehr angesprochen, denn amn versucht ein gewisses Konzept unterzubringen ist mein Eindruck. Es geht in die Richtung von Mittelalter, Sagen, Magie und Mystik. Das unterstreicht man mit tollen Einspielern wie "Symphoney Of The Battlefield". Generell muss ich sagen gefällt mir solch ein Thema in dem Genre, weil es eben so viele Geschichten darüber zu erzählen gibt.

Thornbridge haben mit Jörg "Mo" Naneder einen absolut grandiosen Sänger. Der kann was mit der Stimme anstellen und sie wirklich optimal der jeweiligen Stimmung im Song anpassen. Ob schnelle Passagen, Screams oder ruhige Töne... er trifft damit genau den Nerv des Liedes. Seine Musikerkollegen machen es ihm aber auch leicht, denn sie spielen super. Da wäre zum einen der grandiose Gitarrist Patrick "Pat" Rogalski, dessen Spiel mich ein wenig an Dragonforce erinnert ("Coachman´s Curse). Dann gibt es Patrick "Burghi" Burghard am Bass und Maximilian "Lucky" Glück am Schlagzeug. Der hat ebenso gut zu tun, denn das Tempo ist oft sehr hoch gehalten. Was ich amüsant finde ist die Tatsache, das man hier in den Songs immer wieder Elemente anderer Bands wiederfindet. So erinnert mich die Stimme in "Tower Of Lies" ab und an sehr an Chris Boltendahl von Grave Digger, ein fast jeder Anfang der Lieder sehr stark an "The Game" von Motörhead - hier meine ich das Gitarrenriff zur Einläutung des Liedes und eben die gewisse melodische Ähnlichkeit an Dragonforce.

Also die Platte hat von Vorne bis Hinten total überzeugt und mich hat die Band als neuen Fan gewonnen. Ich würde mir sofort eine Live-Show von den Jungs rein ziehen, sofern sie auf Tour sind, um zu sehen, wie sie ihre Songs live performen. Steckt da eine gewisse Show hinter oder wird nur runter gespielt... solch Fragen stell ich mir dann. Potential ist eine ganze Menge vorhanden und ich lege euch diese Platte absolut ans Herz. Ihr fahrt auf Power Metal ab... hier ist genau das was ihr braucht!!!


Tracklist:

1. Intro
2. Blow Up The Gates Of Hell
3. The Dragon's Reborn
4. What Will Prevail
5. Coachman's Curse
6. Symphony Of The Battlefield
7. Eternal Life
8. Neverwinter Nights
9. Under The Ice
10. Tower Of Lies
11. Galley Of Horror

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