Review

THE NEW BLACK - A Monster´s Life19.02.2016

THE NEW BLACK - A Monster´s Life

THE NEW BLACK - A Monster´s Life

verfasst von Kalle

Hoppla... was ist denn mit The New Black passiert? Wo kommt denn diese gewisse auf einmal her, die man auf "A Monster´s Life" vernimmt? Da hat sich die Band doch glatt Verstärkung aus Dänemark geholt, um ihren Sound ein wenig zu verbessern. Jacob Hansen, der schon Bands wie Volbeat unter die Arme gegriffen hat, nahm sich dem "Hilferuf" von The New Black an und werkelte gemeinsam mit den Jungs am vierten Album. Das letzte Werk ist mittlerweile schon drei Jahre her und die Band wollte etwas anders machen und doch sie selbst bleiben. Ist gut gelungen auf dem Werk.

Es sind am Ende zehn Stücke geworden, die es auf die Platte geschafft haben und die kommen mit einem sehr hartem Sound daher, gehen aber weder in den Metal, noch würde ich es als Hard Rock bezeichnen. Heavy Rock trifft da den Nagel eher auf den Kopf und ins Gehör. Denn mit solch Gitarrenriffs wie schon im Opener "Long Time Coming" hast du im Softrock nix verloren und mit Gitarrenparts wie in "Blockbuster Life" gehörst du schon in Richtung Metal. Da treffen Welten aufeinander, was aber wohl daran liegt, das bei den Fünf aus Würzburg verschiedene Einflüsse in die Komposition der Songs einfließen. Da kann es mal flott von der Sohle gehen, wie in "Dead In The Water", oder eher etwas gemächlicher, wie in "Send In The Clowns".

Und ich habe ne Weile überlegt, wie ich euch den Gesang beschreiben könnte und dann fiel mir ein Sänger ein, der ähnlich klingt. Nickelback´s Chad Kroeger ähnelt dem Sound von Fludid seiner Stimme sehr. Ein Myles Kennedy erkennt man hier und da auch wieder im Gesangklang. Sie sind aber nicht auf dem Album vertreten. Was mich ein wenig stört ist, das der Gesang nur wenig Variationen bietet und praktisch auf dem gesamten Album fast gleich klingt. Das nimmt mir ein wenig die Freude am Hören. Man nutzt ein paar nette Effekte für die Stimme und hat ab und an eine Zweitstimme dabei, doch genau diese ganzen Efffekte zerstören aus meiner Sicht ein wenig die Vielseitigkeit der Songs. Denn musikalisch ist das Album ein Brett und Fans der härteren Riffs kommen voll auf ihre Kosten. Nur diese eintönige Stimme lässt nach hinten raus mehr Schwachpunkte zu und die Platte leider verflachen im Gesamteindruck.

Das ist sehr schade, denn da steckt richtig Power und Kraft hinter und man merkt, das die Kooperation mit Jacob Hansen echt gut getan hat. Also ich bin gespalten was das Album angeht, finde es aber überwiegend sehr gelungen.


Tracklist
                    
01. Long Time Coming
02. Blockbuster Life
03. With A Grin
04. Send In The Clowns
05. Dead In The Water
06. Buddha Belly
07. The Beer Of No Return
08. A Pill Named Ting
09. Better
10. That´s Your Poison, Not Mine

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