Review

THE HYDDEN - Anthems For The Wild And Hungry31.01.2018

THE HYDDEN - Anthems For The Wild And Hungry

THE HYDDEN - Anthems For The Wild And Hungry

verfasst von Maxe

Moin Freunde!
Im Bandgeschäft gibt es ja allerlei Größen und Zusammenstellungen von Bands. Dixiland Big Bands, Slipknot mit ihrem immerhin 8 Mann starken Setup oder doch eher das klassische mit 2 Gitarren, Bass und Drums. The Hydden machen es da eher im Stile von The White Stripes. Drums und eine Gitarre, mehr brauchen die zwei Jungs nicht um ihren ganz eigenen Sound auf ihr Debut "Anthems For The Wild And Hungry" zu pressen. Sie machen sauberen, einfachen Rock. Einflüsse aus dem Rock'n'Roll-Bereich sowie Grunge und zum Ende hin auch noch ein klein wenig Metal sind deutlich zu hören.

So bringt uns der erste Song des Albums "Leaving without a Trace" ordentlichen Rock, geile Riffs und einen sehr guten, rein instrumentalen Part. Die erste Hälfte der Platte bleibt dabei sehr rockig, so richtig Genre-Abwechslung bekommen wir erst mit "The Avalanche". Dieser Titel kommt angenehm metalig daher. Erstaunlich ist, dass The Hydden trotz ihres Zwei-Mann-Lineups wirklich gute Abwechslung in die Songs ihres Albums packen konnten. So bleibt der Sound trotz Ähnlichkeiten angenehm unverbraucht und wird weder langweilig noch anstrengend, auch wenn er zuweilen recht simpel wirkt. Ihr Debut hebt sich das Beste bis zum Schluss auf. So ist "Burning Desire" der härteste und mit Abstand geilste Song des Albums, bei welchem ich nicht einmal auf meine geliebten, unsauberen Lyrics verzichten muss. Davon dürfen die Jungs gerne mehr machen.

"Anthems for the Wild and Hungry" ist mal ein ordentliches Debut, wer Rock mag kann hier absolut nichts falsch machen. Wenn The Hydden in der Lage sind, mit ihrem nächsten Album noch eine Schippe oben drauf zu packen, könnte die musikalische Zukunft der beiden echt rosig aussehen.
Grüße.
Maxe

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