Review

STORMBRINGER - Born A Dying Breed28.01.2018

STORMBRINGER - Born A Dying Breed

STORMBRINGER - Born A Dying Breed

verfasst von Gloria

Ich gestehe: die Briten, die sich 2011 gefunden haben und die Band Stormbringer  gegründet haben, kannte ich vorher nicht. Dennoch muss ich ihnen Danken, das sie es getan haben und ich sie jetzt zum ersten Mal hören durfte. Es ist zwar bereits das dritte Album der Heavy / Stoner Band aus Northamptonshire, dennoch sind sie immernoch eine Art Geheimtipp. Das sollte sich dringend ändern! Und wenn sie jemals in der Gegend sind, muss ich definitiv dabei sein.

"Don´t Trust Me" ist der Opener und wie heißt es so schön: Vertrauen ist gut aber Kontrolle ist besser. Jungs, ich hab euch vertraut, obwohl ihr mit dem ersten Song der Platte zum Gegenteil geraten habt. Es war definitiv kein Fehler, denn der Song hat mich quasi mit seinen geilen Riffs und dem Text dazu gebracht auf Dauerschleife zu schalten. Und ich bin ein sehr kritischer Musikhörer. Dauerschleife kommt nicht oft bei mir vor. Keine Panik, ich hab den Rest natürlich mit angehört! So hatte ich zum Beispiel "Stick To Your Guns" noch Tage später im Kopf und der ist zu einem weiteren Liebling der Platte geworden. Ich bin vielleicht noch nicht so textsicher, dennoch musste ich hier lautstark mitsingen. Wer bei diesen Songs still sitzen kann, durch den fließt kein leidenschaftliches Musikerblut.

"Dying Breed" hat ein ziemlich gutes Gitarrensolo und der Chor im Hintergrund, des recht ruhigen Songs, gibt dem ganzen Song etwas Episches. Das mit Abstand beste Gitarrensolo der Platte ist im übrigen im Track "Smother" zu vernehmen. Da könnte ich mich reinlegen. "Never Again"? Auf keinen Fall, die Briten haben mich überzeugt, und wie! Dieser letzte Song erschlägt einen förmlich mit seiner Power und ist ein grandioser Abschluss.
 
Neues Lieblingsalbum, Check! Das ganze Album hat Tempo und Härte, das Gesamtpaket überzeugt von Beginn an und man hat tagelang die Songs im Ohr. Von Anfang bis Ende schmeißen einem die Briten saubere Riffs, ein treibendes Schlagzeug und eine geile Stimme entgegen, die einfach nur Spaß machen. Auch wenn mich die Songs etwas an Stone Sour erinnern, haben alle etwas Eigenes und Langeweile kommt bei dem Album nicht mal ansatzweise auf. Es ist ein perfektes Album für Freunde des Hard Rocks und Stoner. Ein Ohrenschmaus vom Feinsten.


Tracklist:

1. Don´t Trust Me
2. Bleed For
3. Pay Your Respects
4. Through These Eyes
5. Let It Begin
6. Stick To Your Guns
7. Dying Breed
8. Smother
9. Consequence
10. Never Again

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