Review

SONS OF TEXAS - Forged By Fortitude22.11.2017

SONS OF TEXAS - Forged By Fortitude

SONS OF TEXAS - Forged By Fortitude

verfasst von Sebastian


Wer sich den Namen Sons Of Texas kurz anschaut, dem wird zügig klar werden das es sich bei dem Stil dem sich die Band gewidmet hat um Südstaatensound geht. Und die Southern- / Groovemetalkeule wird hier rigoros durchgezogen. Aber nur weil man etwas durchzieht, sagt dies ja noch nichts über die Qualität aus. Bei Forged By Fortitude handelt es sich um den Nachfolger ihres 2013 auf den Markt geworfenen Debutalbums Baptized In The Rio Grande. Dieses kenne ich nur stellenweise, habe aber doch eher positive Erinnerungen an das was ich gehört habe. Und um es schon kurz vorweg zu sagen: Der zweite Silberling kann da nicht mithalten.

Der Opener Buy In To Sell Out startet mit einem kurzen Intro bis die Drums los knüppeln und die ersten Saiten angeschlagen werden. Das hier in dem Album ordentlich Power steckt merkt man schon an den ersten Noten. Textlich sowie gesanglich dämpft er jedoch etwas meine Vorfreude. Mit Feed The Need folgt dann das Stück welches von den Sons Of Texas mit einem Video, welches man online zu sehen bekommt, als Single released wurde. Und nach dem Stück stellt sich für mich schon die Frage warum der Opener im direkten Vergleich der zwei Songs soviel belangloser ist. Feed The Need überzeugt mich auf ganzer Linie. Ein schönes Basssolo zum Anfang, gefolgt von ordentlich Power die jedoch immer wieder durch ruhigere, melodiöse Parts unterbrochen wird. Dazu noch Gesang in den etwas mehr Gefühl gelegt wurde - alles richtig gemacht und wohl nicht umsonst als Single ausgekoppelt. Bei Down In The Trenches erwische ich mich das erste mal dabei mich bewegen zu wollen. Ein grooviger Rhythmus der ins Bein geht. Mit Cast In Stone zeigt Mark Morales direkt zu Beginn das er am Mikrofon auch ohne die Agressionen die er sich bei den Songs zuvor raus geschrien hat, überzeugen kann.  Dazu sorgen ein paar tolle Riffs und Soli für Abwechslung. Guter Song! Beneath The River macht auf chillige Art und Weise klar das der  Grundstil der Band der Southern Metal ist. Musikalisch einfach ein toller Song der sich von dem zuvor gehörten deutlich abgrenzt aber zu überzeugen weiß.

Und bis hier hin wurde dann auch das Repertoire der Band gezeigt was in den folgenden Songs weiter verwendet wird. Nur der Rausschmeißer Slam With The Lights On ist noch mal gänzlich anders. Etwas weniger Power, dafür aber mehr Südstaaten. Als letzter Track jedenfalls sehr gut gewählt. Am Schluss muss ich sagen das dieses Album nicht mit dem Vorgänger mithalten kann, aber dennoch ein reinschnuppern wert ist. Warum jedoch Buy In To Sell Out ausgerechnet der erste Song ist erschließt sich mir nicht. Dadurch wurde bei mir wie schon gesagt die Freude aufs weiter hören ordentlich gedämpft. Was danach kommt ist für mich schwankend gewesen. Ordentlich Power steckt fastr überall drin, jedoch ist dies so eine CD bei der nur einzelne Songs in meine Playlist wandern und die restlichen wohl nicht mehr zu hören sein werden. Aber nach meinem Review über die Southern Metal Band Modern Day Outlaw war es für mich schon klar das weitere Vertreter dieser Sparte es wohl schwer haben werden.

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