Review

SONS OF SOUNDS - In The Circle Of The Universe05.06.2016

SONS OF SOUNDS - In The Circle Of The Universe

SONS OF SOUNDS - In The Circle Of The Universe

verfasst von Kalle

Von den drei Jungs aus Karlsruhe habe ich bis dato leider noch gar nichts gehört und hier stimmt das LEIDER wirklich. Denn Sons Of Sounds sind eine sehr interessante Band. Mir liegt das dritte Album der Band vor und das sie Söhne des Sounds sind, hört man von der ersten Note an. Es sind drei Musiker und es klingt, als wären hier sechs Mann an den Instrumenten. Ein so cooler Sound, den ich in der Form von drei Personen lange nicht mehr gehört habe. Den Opener haben sie treffenderweise "Magic" getauft und er verzaubert wirklich. Flottes Tempo, toller Gesang und ein Gitarrensolo... alter Verwalter... schönen gruß an die Fingerknochen beim Umgreifen der Akkorde.

Der Silberling beinhaltet insgesamt 13 Songs und geht über 70 Minuten. Das ist erneut eine Seltenheit, haben normale Platten doch eher so 10 Songs und kommen kaum noch über die 50 Minuten Marke. Ein weiterer großer Pluspunkt für die Jungs. Leider muss ich aber einen Punkt, auch wenn wir kein Punktsystem haben, abziehen. Der Gesang ist für mich doch ein wenig der Schwachpunkt der Band. Hier und da merkt man entweder fehlende Erfahrung oder ein wenig die fehlende Power in der Stimme. Das klingt dann doch leider nicht so ganz optimal, weil dann lange Passagen plötzlich abbrechen und manch Wörter etwas abgehakt klingen. Das ist jetzt aber ein Minuspunkt auf hohem Niveau, denn im Gesamten hat der Gesang eine gute Basis. Das ist bei den musikalischen Vorlagen kein Wunder. Die Kompositionen sind sehr abwechslungsreich, so dass hier definitiv keine Langewile aufkommt. Man spielt nicht nur songübergreifend mit dem Tempo, sondern variert auch in Stücken wie "Ikana" mit dem Tempo. In dem Song ist übrigens eine echt coole Basspur zu vernehmen.

Was Songs wie "Destiny" oder "Children Of The Light", um nur ein paar Wenige zu nennen, etwas gut tun würde, wenn man die Gitarrensolos evtl. noch ein Tick melodischer machen würde. Sie passen sich der Tonlage der Songs gut an und sind sehr hörbar, doch ein Touch mehr Melodic könnte evtl. nicht schaden. Insgesamt gefallen mir Songs wie "From Stone To Dime" oder "Thirteen Crystal Skulls" sehr gut und machen echt Bock die Mähne zu schütteln oder evtl. gar das Feuerzeug zu zücken. Im letzten Song "Sirius & Mars", welcher ein gutes Outro ist vom Tempo her, gefällt mir die Harmonie der Zweistimmigkeit nicht so ganz. Man vermisst ein die Einheit, da sie hier nicht so ganz auf einer Wellenlänge zu seien scheinen. Die Idee der zweiten Stimme ansich ist eine weitere gute Idee und trägt zur Vielfalt auf dem Album bei. Ihr merkt schon... ich bin etwas gespalten und doch total begeistert. Da stehen drei junge Burschen und machen echt gute Musik und doch ist da noch ein wenig Luft nach Oben. Im Gesamten... coole Platte, gefällt mir sehr, nur ein paar kleine Baustellen sind noch offen. Weiter so und dran arbeiten Jungs. Dann bekommen hoffentlich auch ein paar mehr Leute von euch Wind und ihr müsst nicht nur im Süden auf den Bühnen spielen.

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