Review

Sleaze Attack (Compilation) Vol.119.01.2016

Sleaze Attack (Compilation) Vol.1

Sleaze Attack

verfasst von Karla the Fox

Die Existenz dieser Sammelplatte hatte ich bereits in den News angekündigt. In der Zwischenzeit konnte ich sie mehrfach anhören und mir eine sachliche Meinung bilden. Fazit: Aller Anfang ist schwer, doch geiler Scheiß!

Warum kommt das Fazit zuerst? Naja, ihr solltet vorgewarnt sein. Die Bands, deren Songs sich auf dieser Platte vereinen, sind keine über den Fankreis hinaus bekannten Legenden. Sie alle sind Local Hereos, Szenestars, aufstrebende Talente oder vielleicht auch nur Hobbymusiker. Was sie gemeinsam haben, sind fetzende Songs, die sich nahtlos zusammen fügen lassen. Krawall, Remmidemmi, Party, Tanzen, richtig die Sau raus lassen, auf die Welt und ihre Ordnung scheißen, sich rausputzen mit viel Leder und Glitzer, das ist, wozu die Compilation veranlasst. Der nette Nebenzweck mit den Spenden an die Kinderkrebshilfe dürfte den Spaß nicht schmälern.

Es gibt ein paar richtige Ohrwürmer (der schlimmste davon ausgerechnet "Big Boobs" von Rock Devine), ein paar wenige Balladen ("LA Nights" von Heardbreak ist schön), joa, eigentlich müsste für jeden, der grob was mit anfangen kann, was dabei sein. Fast jeder dürfte etwas zu hören bekommen, was er noch nicht kannte. Manches passt auch nicht tausend prozent in den Gesamtsound. Abwechslung eben. "Join the Party" von StOP, sToP ist der beste Einstieg, den man hätte wählen können. Ansonsten würde ich sagen, soll jeder selbst seinen Liebling finden. Das eine Mal kann die Stimme mehr überzeugen, das andere Mal das Songwriting, mal beides, aber das ist ja das Praktische an Compilations. Das, sowie die Chance für Bands, von jedem, der schon nur eine unter ihnen mag, gehört zu werden. Achtung, Auflage bisher stark limitiert. 

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