Review

SECRET SOCIETY - The Induction29.05.2018

SECRET SOCIETY - The Induction

SECRET SOCIETY - The Induction

verfasst von Sebastian

Mit Secret Society ist der Name Programm. Dieses Album ist Self-Released und es gibt nicht wirklich viele Informationen wer, was wie und wo mit drin hängt.

Fakt ist das Secret Society ein schwedisches Projekt mit Gastmusikern ist. Und noch viel deutlicher macht der Opener Broken Crutch was die Secret Society möchte. Sie will knallharten Power Metal unters Volk bringen. Und eben dieses wird in vier von fünf Track getan. Broken Crutch stellt zu Beginn mit schweren Riffs und doch recht düsteren Drums die Weichen. Auch gesanglich ist hier alles auf Power Metal der etwas raueren Art getrimmt.

Schöner Gesangs in allen Stimmlagen, ja auch mal etwas tiefer darf es sein, nachdem die typischen Screams aus den Boxen drangen. Nach so einem Song freut man sich schon auf den Rest des Albums. Monsters beginnt melodischer und wird trotz eines schnellen Tempos auch so fortgeführt. Als Kontrast zu der melodischeren Spielweise wirkt hier ganz klar der Vocalpart der reibeisenmäßig ordentlich Spaß macht. Durch die schöne Melodie des Gesangs bleibt einem dieser Song schnell im Kopf und auch für ein kurzes Gitarrensolo ist noch Platz gelassen worden. Jetzt wird?s poppig dachte ich während der ersten Sekunden von Mental Mayhem. Ein Chorus der gut und gerne bei jedem Chartsong seinen Platz finden würde. Gott sei Dank, ist dem im Rest des Stücks nicht so und der Chorus fügt sich gut in den Refrain ein. Mit Broken By Design tue ich mich etwas schwer es einzuordnen. Generell würde hier von der immer anzutreffenden Ballade sprechen. Jedoch geht es für eine Ballade doch teils zu hart zur Sache. Durch eine gewisse beruhigende Grundmelodie hinter den Drums und trotz der rauen Stimme die einen gefühlvollen Gesang hervorbringt ist es ein Song der irgendwie Emotionen vermittelt ohne dabei als Softienummer zu gelten - gut gemacht.

Zum Schluss nochmal Stimmung machen? Aber gerne doch dachte sich die geheime Gesellschaft bei Waysted und schlug in die Saiten. Lediglich der Gesang ist außerhalb des Refrains gar nicht meins. Dieser geht dafür aber gut ins Ohr. Wenn dann das Schlagzeug einsetzt und man eh nur wieder am Nacken malträtieren ist hört man eh nicht mehr so genau hin. Jedenfalls macht die Scheibe Spaß und ich muss sagen das es sich um ein tolles Projekt handelt von dem ich gerne irgendwann mal wieder etwas hören wollen würde.

Tracklist:

01. Brocken Crutch
02. Monsters
03. Mental Mayhem
04. Broken By Design
05. Waysted

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