Review

SAXON - Thunderbolt06.02.2018

SAXON - Thunderbolt

SAXON - Thunderbolt

verfasst von Matthias

Saxon sind wieder da und haben neues Material eingespielt und das wurde auch Zeit. Ihr letztes Album, Battering Ram, erschien im Jahr 2015 und so war Nachschub mal wieder nötig. Ob die sympathischen Briten, welche grade in den letzten Jahren auf dem Höhenflug sind, mit ihrem neuesten Longplayer überzeugen können erfahrt ihr hier.

Auf Thunderbolt finden 12 Songs, bei einer Spielzeit von 47 Minuten ihren Platz. Dabei legen Saxon mit ihrem Intro Olympus Rising gemächlich los bevor der Titeltrack Thunderbolt übernimmt. Hier bekommt man das, was man von Saxon erwartet und an ihnen liebt. Eingängige Gitarrenriffs fügen sich an dieser Stelle zusammen und harmonieren mit der charismatischen Stimme von Biff Byford. Jedoch wird die Platte für mich erst danach richtig stark und greift ganz nach dem Motto, Schuster bleib bei deinen Leisten, den traditionellen musikalischen Stil der Band auf. Der Höhepunkt der Platte ist für mich jedoch der Song, They Played Rock And Roll. Schon ab den ersten Sekunden des Tracks wird klar dass hier Motorhead gemeint sind. Entsprechend rasant geht es im Song zu. Ein tolles Stück, welches wohl auch nochmal die Verbundenheit von Saxon zu Lemmy verdeutlicht. Weitere Glanzpunkte sind Nosferatu (The Vampire's Waltz), welches mit seinem düsteren Grundton und den Synthesizer Sounds heraussticht, sowie das gesanglich wunderbare A Wizard's Tale. Auch das marschierende Sons Of Odin, mit seinem mitsingbaren Refrain verdient besondere Beachtung.

Saxon haben mit Thunderbolt ein tolles Album auf den Markt geworfen, welches Fans ihrer Musik begeistern wird. Zudem zeigen sie, dass sie in ihrem Genre weiterhin zur absoluten Speerspitze gehören. Also, reinhören lohnt sich.

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