Review

RHAPSODY OF FIRE - Into the Legend11.01.2016

RHAPSODY OF FIRE - Into the Legend

RHAPSODY OF FIRE - Into the Legend

verfasst von Kalle

Hachherje... auch ich komme immernoch durcheinander... Rhapsody - Rhapsody Of Fire, wer gehört denn jetzt zu wem und wer spielt wo... Ja so eine Bandaufteilung und dann weitermachen unter ähnlichen Namen hat schon was komisches ansich, doch machen es einen die Bands oftmals nicht leichter, wenn sie dann noch ähnlich klingen. Gut, an den Namen könnte man es gut auseinander halten, doch an dem Sound? Nun... hier liegt jetzt das neue Werk ohne Luca vor, dafür aber mit Fabio. Und da muss ich sagen - die Band habe ich so kennen und lieben gelernt, waren sie doch einer der ersten Bands, die ich aus dem epischen Power Metal gehört hatte. Da muss ich den Italienern echt für danken, denn das zeckt mich noch heute sehr.

Und daher habe ich mich jetzt auch wieder auf diese Platte gefreut und konnte es kaum erwarten in "Intor The Legend" zu hören. Und schon beim Intro "In Principio" stellten sich mir alle Nackenhaare auf. Nicht vor Schauder, sondern vor Vorfreude auf diesen epischen Klang. Rhapsody Of Fire arbeiten gerne mit Orchestern und Chören und das lässt mich immer wieder ehrfürchtig zusammenzucken. Wennn dann dieser Klang in den ersten Track übergeht und erhalten bleibt, dazu satte Gitarren und Tempo kommen, wie es hier bei "Distant Sky" der Fall ist, dann Haare auf und headbangen. Scheiße geht das geil ab. Und beim Titeltrack zur Platte "Into The Legend" kommen zu Beginn eine Art von Dudelsäckenklängen zum Vorschein. Jetzt können das natürlich auch Keyboardtasten gewesen sein, doch ganz ehrlich... mir egal - der Song kickt Asses. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber ich bin jetzt beim 20ten Mal diese Platte hören und gehe immernoch dazu total ab.

Schuld daran ist dieser perfekte Klang, diese Energie, Kraft, Power... nennt es wie ihr wollt, aber diese Geschwindigkeiten, gepaart mit diesen epischen Klängen sind für mich ein paradisischer Klang. Es gibt natürlich auch ein paar Verschnaufpausen auf der Platte, wie u.a. bei "Winters Rain". Es wurden nur originale Instrumente bei den Aufnahmen verwendet, was die Flötentöne in "A Voice In The Cold Wind" so amüsant machen. Ich stell mir ein großes Studio vor und da steht einer mit einer Flöte und spielt diese Klänge ein... schöner Gedanke. Und Fabio mit seiner Stimme haut mich einfach um. Bestes Beispiel ist der Gänsehautsong "Shining Star". Wie er die Töne hält und mit wie viel Gefühl er da singt... da gab es Putenpelle schon beim ersten anhören und auch jetzt beim X-ten Male läuft es mir kalt den Rücken runter, weil das so traumhaft schön gesungen ist. Aus dem Traum werdet ihr dann aber gerissen und es geht fulminant weiter mit Songs wie "Realms Of Light" oder "Rage Of Darkness". Was ich übrigens sehr toll finde ist, das sechs der zehn Songs über sechs Minuten gehen. Da bekommt ihr also mehr Rhapsody Of Fire.

Und damit nicht genug. Der lette Song geht sage und schreibe 16:45 Minuten. Da würde ich nur empfehlen - dreht euer Volume auf und genießt. Die Platte wurde in vier Studios aufgenommen, ein ganze Orchester trug mit dazu bei und heraus gekommen ist für mich jetzt schon eine Platte, die es in meinem Ranking für 2016 ganz nach Oben schaffen wird. Das Level musikalisch zu erreichen und für so ein epischen Hörgenuss zu sorgen, da haben Rhapsody Of Fire mal die Messlatte ganz weit nach oben gelegt. Ich drück jetzt wieder auf Play und lasse sie sie erneut durchlaufen. Jedes Mal entdeckt man etwas Neues und die Platte wird nicht langweilig... Dauerschleife für die nächsten Tage ist garantiert und die Platte darf in keiner guten Power-Metal Sammlung fehlen!


Tracklist:

01. In Principio
02. Distant Sky
03. Into The Legend
04. Winter´s Rain
05. A Voice In The Cold Wind
06. Valley Of Shadows
07. Shining Star 08. Realms Of Light
09. Rage Of Darkness
10. The Kiss Of Life

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