Review

REVENGE - Spitting Fire18.01.2018

REVENGE - Spitting Fire

REVENGE - Spitting Fire

verfasst von Sebastian

Bei diesem Review über das Album Spitting Fire von der Band Revenge möchte ich es den Kolumbianern gleich tun und mit dem Negativen beginnen. Beim ersten Probehören des Albums machen sie bei Heavy Metal Friends eines klar: Sie sind Freunde des Heavy Metals, sie spielen Heavy Metal und sie trinken in der Nacht Bier.

Sorry, durch diese Lyrics kann ich den Song leider nicht ernst nehmen und das gleich als Opener. Aber man hört ein Album ja nicht nur ein Mal. Und das ist auch gut so, denn da es sich bereits um das siebte Album von Revenge handelt können sie ja nicht sehr viel falsch machen. Ihren Stil widmen sie ganz dem oldschooligen Speed Metal der achtziger Jahre. Das bedeutet das Alles ein wenig rauer, dreckiger und rotziger klingt, aber verdammt geil. Gut die Riffs machen auch bei Heavy Metal Friends schon Spaß aber ab Thirst Of Avenge nimmt das Ganze erst Fahrt auf. Das Gaspedal wird nach einem eher ruhigeren und monotonen Intro des selbigen Stücks weiter durch getreten und auch der Rhythmus geht gut ins Ohr.

Rise Of The Braves funktioniert genau auf die andere Art. Speed Metal wird von Beginn an groß geschrieben und nach knapp drei Minuten leitet Esteban an der Gitarre ein oldschooliges Instrumental ein, welches nicht mehr dem Speed- sondern dem Heavy Metal verschrieben ist und einfach ein geniales Solo bietet. Ein ebenfalls tolles Solo liefert auch Thy Axes Scream, auch wenn ich den Song nicht als Hörprobe empfehlen würde ist er musikalisch top und lädt zum Mähneschütteln ein. Als letztes graben die Jungs von Revenge mit Infernal Angels einen alten Song aus den sie remastert wieder auf ihren neuen Silberling gepresst haben. Der Unterschied zu den aktuellen Werken wird sofort eindeutig. Nach einem wirklich schönen akustik Part der die ersten paar Sekunden das Lied einleitet, brüllt einem Esteban screamartig entgegen. Dann ein kurzer Break und ein weiteres Solo zu rhythmisch nach vorne preschenden Drums entlässt einem aus dem leider nur 32 Minuten langen Album.

Nach mehrmaligem hören verzeihe ich auch den ersten Track und der ein oder andere Song wird definitiv öfter laufen und die Band werde ich mal im Auge behalten wenn es um weitere Releases geht. Aber dann bitte nicht nur 32 Minuten, es fängt schließlich gerade erst an Spaß zu machen!

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