Review

PRIMAL FEAR - Rulebreaker06.01.2016

PRIMAL FEAR - Rulebreaker

PRIMAL FEAR - Rulebreaker

verfasst von Kalle

Da ist nun das neue Werk von Primal Fear. Rulebreaker haben sie es getauft und jetzt stellt sich die Frage, brechen sie damit einige Regeln oder bleiben sie sich ihrer guten musikalischen Qualität treu, die sie über die Jahre zu einer der Vorzeigebands des Landes gemacht haben? Es ist das elfte Studioalben der Mannen um Mat Sinner und Ralf Scheepers und es hat schon im Vorfeld für einigen Wirbel gesorgt, da die erste Auskopplung schon für gute Resonanz und Verwirrung gesorgt hat. "Warum ist die Platte so düster?" wurde in manch Foren gefragt. Dabei gab es nur "The End Is Near" zu hören. Zugegeben, der Sound ist wirklich etwas düsterer und dennoch ganz Primal Fear.

Die elf Songs wissen mit ihrer Vielseitigkeit zu überzeugen, die man aber erst nach mehrmaligen Hören mitbekommt. Wer das Album nur flüchtig hören sollte, der läuft Gefahr die Platte als eintönig zu betiteln. Das sollte man tunlichst vermeiden, denn Primal Fear zeigen ihre Qualität nicht immer gleich offensichtlich. Da versteckt sich hier ein ganz besonderes Riff oder hier ein tolles Solo oder da ein Scream. Primal Fear wissen ihre Künste gut einzusetzen. Es ist Album, was ein konstantes Tempo hält und dabei mit dieser gewissen Düsterheit wirklich zu überzeugen weis. Songnamen wie "The End Is Near", "The Devil In Me", "Bullets & Tears" oder "At War With The Wold" zeigen deutlich die Richtung, in der es inhaltlich auf der Scheibe geht.Aber keine Panik, die Band wird euch nicht mit düsteren Tönen auffressen. Sie haben nur die Tonlage etwas verändert.

Das schadet der Band aber nicht und es gibt auch grandiose Hymnen auf der Platte, die das Potential haben, live ein Dauerbrenner zu werden. Einer davon ist in jedem Fall mein persönlicher Lieblingssong "In Metal We Trust". Hier bekommt auch der geneigte Neuling, der Primal Fear vielleicht noch nicht so kennt, einen Eindruck was die Band seit etlichen Jahren auf den Kasten hat und wofür sie steht. Wer es etwas ruhiger mag, der kann sich bei Primal Fear auch dieses Mal wieder bedanken, denn mit "The Sky Is Burning" haben sie wieder eine sehr gefühlvolle Nummer aus den Hut gezaubert, die ordentlich unter die Haut gehen kann.

Es schadet nicht das Album sich mehrere Male anzuhören und für sich zu entdecken. Langjährige Fans der Band wissen um die Qualität die ihnen Primal Fear liefert und Neulinge werden mit "Rulebreaker" gut an die Band geführt. Für jeden ist was dabei und daher bekommt die Platte eine absolute Empfehlung von uns. Grundsolider Metal, wie man ihn von den Herren kennt. Live werden die Songs sicher noch mehr überzeugen, da dann mehr Druck hinter sein wird.

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