Review

OZ - Transition State02.01.2018

OZ - Transition State

OZ - Transition State

verfasst von Sebastian

Dieses Review kann man kurz und knackig halten. Denn das was einen hier erwartet ist Heavy Metal auf hohem Niveau! Bekannt ist mir die Band schon lange, wäre ich jedoch ein lang jähriger Fan könnte man der Band höchstes Minuspunkte geben was auf der Auflösung der selbigen und dem Austauschen der Besetzung beruht. Bandmitglieder wechseln ist für mich immer ein schwieriges Thema. Denn mittlerweile ist nur noch der Schlagzeuger der 1977 in Finnland gegründeten Band über. Genau während der Zeit des NWOBHM gegründet haben sie bis heute nichts verlernt und es macht einfach Freunde den neuen Songs zu lauschen. Von Bone Crusher bis zu Sister Red möchte man bangen, bangen, bangen. Dabei schleicht sich jedoch nie Eintönigkeit ein. Durch immer wechselnde Tempi, ein feines Solo von Bass oder der E-Klampfe an der passenden Stelle und schon wird jedes Lied ein kleines Fest. Gesanglich bewegt sich das Album zwischen Cleangesang und Screams die gerne an eine Sirene erinnern.

Da sich diese 13 Tracks gänzlich dem Metal widmen gibt es für mich kaum Lieder die man hervorheben müsste. Es gibt nicht wirklich Balladen, kein Gedresche oder Experimente jeglicher Art. Jedoch ein Song könnte man nennen. Durch sein monotones, etwas tieferes und abgehacktes Gitarrenspiel was irgendwie etwas stoisches hat würde ich als einziges Whore Of Babylon nennen was sich ein wenig abhebt aber mich dadurch auch gleichzeitig fasziniert. Wer also Spaß und Lust auf straighten Heavy Metal der alten Generation hat kann hier beherzt zugreifen. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber das ist ja auch nicht immer nötig. Durch die gute Arbeit an jeglichen Instrumenten, den tollen Riffs, genug Abwechslungsreichtum beim Songwriting wird Transition State zur Freude. Ich hoffe, dass eine erneute Auflösung noch lange auf sich warten lässt und die Band auf diesem Material und dieser Qualität erneut aufbaut.

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