Review

MIKE SHINODA - Post Traumatic27.07.2018

MIKE SHINODA - Post Traumatic

MIKE SHINODA - Post Traumatic

Verfasst von Janin

Kaum ein Jahr hat es gedauert, bis sich Mike Shinoda ein Herz gefasst und den tragischen Selbstmord seines Bandkumpels Chester Bennington in musikalischer Art und Weise verabeitet hat. Die Platte trägt treffender Weise den Titel Post Traumatic und erschien satte 13 Jahre nach Shinodas Erstlingswerk "The Rising Tied", das er damals noch unter dem Namen Fort Minor veröffentlichte. Schon ein Blick auf die Tracklist lässt vermuten, dass in diesem Album der schmerzliche Verlust seines Freundes, der sich am 20. Juli 2017 das Leben nahm, die tragende Rolle spielen wird.

Mit dem Titel "Place to start" tastet sich der Linkin Park Frontmann scheinbar vorsichtig an die Zuhörer heran, nur um mit den folgenden Tracks deutlich mutiger zu werden: Er nimmt bei perfekt gewählten Beats direkten Bezug zu Chesters Tod und auch zum Tribute-Konzert, das die Band zu seinen Ehren veranstaltet hat. Er rappt und singt sich mit jedem weiteren Lied die Trauer und den Schmerz von der Seele, bis er zur zweiten Hälfte des Albums mit dem Titel "Crossing a line" optimistischer in die Zukunft zu blicken scheint. Zu jeder Zeit ist Chesters und der Einfluss der Band Linkin Park deutlich zu spüren.

Post traumatic ist ein durch und durch gelungenes Album, dessen Musik sofort ins Ohr geht und dessen Texte direkt ins Herz finden. Shinoda lässt alle Welt an seinem Schmerz und Gefühlen teilhaben und scheut sich dabei auch nicht, mal einen härteren Ton anzuschlagen.

Tracklist:

01. Place to start
02. Over again
03. Watching as I fall
04. Nothing makes sense anymore
05. About you
06. Brooding
07. Promises I can´t keep
08. Crossing a line
09. Hold it together
10. Ghosts
11. Make it up as I go
12. Lift off
13. I.O.U.
14. Running from my shadow
15. World´s on fire
16. Can´t hear you now

Alle CD Reviews

Treffer 1 bis 200 von 1255