Review

MAD HATTER´S DEN - Excelsior28.03.2016

MAD HATTER´S DEN - Excelsior

MAD HATTER´S DEN - Excelsior

verfasst von Kalle

Was die 2010 gegründete Band aus Tampere in Finnland hier präsentiert geht von Beginn an ins Genick... schon beim ersten anhören musste ich meine Matte schütteln, denn dieser Sound ist mal sowas von geil und eine Mixtur von solch vielen Einflüssen, das man hier eigentlich nur ins Schwärmen kommen kann. Um euch kurz zu beschreiben, was ich für einen ersten Eindruck hatte: Mischt den Sound von Judas Priest, Iron Maiden, Black Sabbath, Deep Purple, Sabaton und Primal Fear und ihr habt eine ungefähre Vorstellung, was sich hier in den elf Songs abspielt. Eigentlich konzentrieren sich die fünf Herren auf den Mix des Sounds aus den Siebzigern und Achtzigern, doch wenn man solch Keyboardparts wie zu Beginn von "Birds Of Prey" hört, dann kommt man heutzutage nicht dran vorbei an Sabaton zu denken. Sänger Jarno Vitri, der eigentlich als Basser in die Band kam, hat eine Gesangstechnik drauf, die mich persönlich stark an Ralf Scheepers von Primal Fear erinnert. Die Keyboardklänge verleihen dem Sound diesen Hauch von Deep Purple.

Das hat Alles Hand und Fuß, was die Finnen hier präsentieren. Gutes Tempo, starke Melodien, coole Gitarren- und Screamparts - wie in "Trail Of Fears" - die an Iron Maiden erinnern und dazu eine gewisse eigene Note. Ob die in der Geschwindigkeit der Stücke liegen? Denn das hier Power Metal das vorherschende Genre ist, lassen die Jungs zu keiner Sekunde aus. Hört euch dazu einfach mal den Beginn von "Trough The Unknown" an und sagt mir, ihr denkt dabei nicht gerade irgendwie an Dragonforce. Die Jungs verstehen es auch, eine Spannungskurve in ihre Songs zu packen. So steigert sich der eigentlich besinnliche SOng "Guardian Angel" von einer Klavier begleiteten Ballade hoch zu einem ordentlichen Gitarrenepos. Aber es ist nicht alles so toll auf der Platte, denn mit längerer Dauer gehen einen die doch sehr dominanten Keyboarklänge etwas auf den Trichter, auch wenn die Gitarre und die dazugehörigen Soloparts ausreichend Spielzeit bekommen, so setzt man aus meiner Sicht zusehr auf die Keyboardklänge. Für eine Band, die sich stark an die ältere Genration der Musik orientieren möchte, vielleicht etwas drüber.

Aber im Gesamten ist die Platte stark und sehr gut hörbar. Viel Abwechslung in den Stücken ist garantiert und wenn man sich auf die gewissen Klänge eingehört hat, dann überhört man vielleicht auch das Keyboard irgendwann. Macht Laune und ist empfehlenswert, was Mad Hatter´s Den hier bringen.


Tracklist:

Eye Of The Storm
Break The Chains (Into The Black)
Birds Of Prey
Masters Of Hate
Trail Of Fears
Through The Unknown
Guardian Angel
Hero´s End (At The Silver Gates)
Ascension
The Aftermath
Not Of This World

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