Review

KILLING GANDHI - Aspirations Of Failure15.02.2018

KILLING GANDHI - Aspirations Of Failure

KILLING GANDHI - Aspirations Of Failure

verfasst von Sebastian

Aspirations Of Failure ist das zweite Studioalbum von Killing Ghandi. Und das ein Nachfolger zu dem Erstling Cinematic Parallels folgen wird, ist nach der Masse an positiven Kritiken zu zuletzt genanntem ja kein Wunder. Ohne mich vorerst näher mit dem Album beschäftigt zu haben, ist mir sogleich die Vielfalt an Genren aufgefallen die sich in der Musik von Killing Ghandi vereinen aufgefallen. So wird dieses Konzeptalbum nach einem instrumentalen Intro durch Stücke fortgeführt die mal von Black Metal beeinflusst sind oder durch das schnelle Gedresche doch eher an Thrash angelehnt sind. Aber selbst zu gleichen Musikstilen überzeugt Thorbjørn am Mikrofon durch seine Vielfalt voll und ganz. Mal gibt es zu elektronischen Klängen und harten und schnellen Riffs mit derben growlen ordentlich auf die Umme, an anderer Stelle überzeugt er durch Passagen die einfach schon vom Klang her im Kopf bleiben. Ein gutes Beispiel wäre hier Art Of Silence wo zwischen heiseren Screams und chorartigem Gesang geswitched wird.

Beim Hören eines Albums fallen einem zu allen Tracks natürlich viele Bands ein an die es einen erinnert. Dies ist jedoch ein Punkt von dem sich Killing Ghandi freisprechen möchte. Angeblich lehnen sie sich an keine Band an. Ein Punkt den ich etwas bezweifle, aber wenn am Ende etwas bei rauskommt was gefällt und vor allem was man mit eben dieser einem Band, in diesem Fall Killing Ghandi, verbindet hat doch alles funktioniert. Und bei Killing Ghandi fasziniert mich persönlich der gut gelungene Mix verschiedenster Stile. Als vergleich würde ich auch gerne noch Children Of Boddom nennen an die ich doch des öfteren denken musste, und da sowohl von den Vocals her als auch von den gut platzierten wenigen elektronischen Passagen die das ganze Album gut auflockern.

Auf andere Art und Weise wird Aspiration Of Failure durch die Opus Intrumentale etwas entzerrt. Nach Opus #1 folgt dann mit Building My Own Fate der Rausschmeißer bei dem sie 4 Minuten lang nochmal zeigen das es hier vornehmlich um Melodic METAL geht, es gibt also noch Mal ordentlich einen drauf. Aber immer gemäßigt: Wird gegrowlt ist die Musik des Öfteren cleaner, dazwischen wird gedroschen das irgendwann der Nacken schmerzen wird. Also wer auf guten Genremix steht, bei dem nie die benötigte Härte verloren geht, sollte hier zuschlagen.

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