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GONE IS GONE - Echolocation29.01.2017

GONE IS GONE - Echolocation

GONE IS GONE - Echolocation

von Matthias

Wenn erfolgreiche Musiker grade zu viel freie Zeit oder einfach einen Überfluss an Ideen haben, so können sie nur eines tun: Sie suchen sich Leute mit demselben Problem - so geschehen bei der Band Gone Is Gone. Troy Sander, Bassist und Sänger von Mastodon, Troy Van Leeuwen, Gitarrist von Queens Of The Stone Age, sowie Tony Hajjar, Drummer von At the Drive-In und Mike Zarin haben sich hier zusammengefunden und ihr Album Echolocation auf den Markt gehauen. Wir hören mal in die Platte rein.

Das Album bietet insgesamt zwölf Songs bei einer Spielzeit von 56 Minuten. Sentient macht den Anfang, und dieser Track ist recht ruhig, bleibt er aber nicht: Nach dem ersten Drittel des Songs lassen die bassigen Töne die Magengegend grummeln und sorgen für ein ersten leichtes Kopfnicken und spätestens beim Gesang im Refrain ist man voll und ganz in den Song eingetaucht. Ein Hauch Stoner Rock schwingt hier schon mit und setzt sich umso stärker im nächsten Song Gift fort. Hier spürt man deutliche Queens Of The Stone Age Einflüsse. Durch schöne Wechsel in Melodie und Tempo wird die Spannung in diesem Midtempostück aufrechterhalten und treibt durch die Boxen. Dublin ist dann ein Titel mit einer komplett anderen Facette. Der Song wirkt sehr sphärisch, ruhig und reduziert mit seinem ruhigen und schon fast zurückhaltenden Gesang. Den Abschluss des Albums macht der Titelgeber Echolocation und dieser ist noch einmal etwas zum Kopfnicken. Zudem schaffen es Gone is Gone hier noch einmal ihre Stärken zu bündeln. Der Song verfügt über schöne Tempo- und Stimmungswechsel, eine spannende Songstruktur und dazu typische Stonerelemente.

Gone Is Gone ist hier ein interessantes Album gelungen. Echolocation sollte jeden glücklich machen, der Fan von Stonerrock und progressiver Musik ist. Wer hier simple Hardrockstrukturen erwartet, dem wird diese Kost schwer im Magen liegen.

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