Review

FROZEN CROWN - The Fallen King09.01.2018

FROZEN CROWN - The Fallen King

FROZEN CROWN - The Fallen King

von Matthias

Das erste Review des Jahres ist doch immer etwas Besonderes. Umso mehr freut es mich, hier ein Erstlingswerk bekommen zu haben. Frozen Crown nennt sich die Band meiner Wahl. Natürlich gehört hier etwas Epos rein, weshalb das Ganze The Fallen King betitelt wurde. Wie es klingt werde ich für euch herausfinden.

The Fallen King bietet 10 Songs bei einer Spiellänge von 44 Minuten, also eine ordentliche Länge für ein Debutalbum. Fail No More ist der erste Track der Platte und startet direkt mit ordentlich Feuer, ab der ersten Sekunde wird der Hörer hier auf eine wilde Fahrt mitgenommen und zum Headbangen aufgefordert. Besonders toll gefällt mir der gut abgemischte Sound, welcher sauber und gleichzeitig mit viel Wucht aus den Boxen schallt. To Infinity ist dann eine Spur zahmer, lässt aber das Gefühl des Kopfschüttelns nicht weichen. Hier ist allerdings deutlich mehr Platz für den Gesang und dieser kann sich wahrlich hören lassen. Zwar steht hier die Stimme der Sängerin Giada im Vordergrund, doch Federico ergänzt sie perfekt und sorgt für eine Spur mehr Kraft an den richtigen Stellen. Bei I Am The Tyrant erkennt man dann grade im Shoutpart die Stärke der Zweistimmigkeit, welche der Band weitere musikalische Möglichkeiten eröffnet. Insgesamt ist dieser Song durch den eingängigen Refrain ein wunderbarer Ohrwurm. Ganz anders wird die Stimmung dann bei der Ballade Chasing Lights. Hier gibt es akustischen Gitarrensound, Piano und Streicher, welcher den ruhigen Gesang begleiten. Dabei schafft es Frozen Crown nicht in den Kitsch zu verfallen und einen ehrlich klingenden, gelungenen Song zu erschaffen. Ruhig bleibt es jedoch nicht lange denn Queen Of Blades drückt direkt mal aufs Tempo und kommt als Speed Metalnummer daher. Hier entpuppt sich der Refrain als ein Genuss für die Ohren mit dem Zusammenspiel aus klarem und geshouteten Gesang.

Frozen Crown gelingt etwas Besonderes. Sie erschaffen hier ein Debutalbum von dem die Meisten nur träumen können. Der Sound der Instrumente ist wunderbar abgestimmt und das gleiche gilt für den Gesang, der nicht langweilig wird und über das ganze Album eine große Variabilität aufweist. Ein großes Plus sind auch die verschiedenen bedienten Genre. Ob man nun klassischen Heavy Metal, Speedmetal, oder düstere Death Einflüsse sucht, man wird sie finden und lieben. Ich verneige mich und habe wohl bereits nach einer Woche einen Platz für meine Top Ten Alben des Jahres 2018 zu vergeben. It's great, nothing more to say about it.

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