Review

EQUINOX - The Cry Of Gaia10.05.2018

EQUINOX - The Cry Of Gaia

EQUINOX - The Cry Of Gaia

verfasst von Kalle


Manchmal liebe ich Herausforderungen und manchmal bin ich verwundert, wie oft es einen Bandnamen gibt. Bei der Suche nach Infos über Equinox bin ich auf mindestens 16 Bands gestoßen, die alle sich so genannt haben. Manch von ihnen spielen Black Metal, andere Heavy Metal, Power Metal und sogar Thrash Metal war mit dabei. Doch ich brauchte die Band aus Frankreich, die sich dem Progressive Metal verschrieben haben. Seit 2013 gibt es die vier Musiker als Equinox bereits und das vorliegende Album ist eigentlich schon 2014 erschienen. Es kommt aber erst jetzt in Europa so wirklich heraus und daher ist es wie ein neuer Release.

Und was kann der? Hätte ich nicht gewusst, das es Franzosen sind, dann hätte ich hier auf Italiener oder Finnen getippt, denn solch Sound hätte ich nicht von Franzosen erwartet. Dafür hab ich aus dem Land bisher zu selten solch Klänge gehört. Das ist bombastischer Sound, schnelle Melodien, viele Soundelemente, Klavier / Keyboard und ein sehr abwechslungsreicher Gesang. Allerdings finde ich das ein wenig zu viel des Guten. Manchmal wirkt der Sound doch etwas überladen und zu voll gestopft mit Elementen. Doch das Album hat definitiv Feuer und erinnert ein wenig an Stratovarius. Eine kleine Überraschung gibt es bei Lied Nummer Fünf. "The Show Must Go On" von Queen wurde hier gecovert. Interessante Idee, aber die Umsetzung gefällt mir nur bedingt. Das geht doch sehr weit vom emotionalem Original weg. Diese abgehacken Parts gefallen mir überhaupt nicht.

Die dafür sehr gefühlvolle Ballade "Amber" dafür umso mehr. Ein wenig Gänsehaut kam hier definitiv auf. Und der nächste Pluspunkt: die Platte ist nicht glattgebügelt. Beispiel: "In The Eye Of Prophecy" ist ein sehr bombastischer Track, der ein wenig an Savatage erinnert und dazu noch ein sehr geiles Gitarrensolo besitzt. Hier hört man genau die Umgriffe der einzelnen Akkorde. Das ist leider nicht so häufig mehr der Fall. Mir gefällt das hier aber besonders gut.

Ein sehr schnelles und abwechslungsreiches Werk, das durchaus als Dauerbrenner taugt. Sehr unterhaltsam und auf enorm hoher Qualität.


Tracklist:

01. Moon And Sun (intro)
02. The Cry Of Gaïa
03. Time Of The Chosen
04. A Light In The Chaos
05. The Show Must Go on (Queen Cover)
06. Amber
07. The Gates Of Universe
08. In The Eye Of Prophecy
09. Wings Of Fire
10. Breath Of Life
11. The End Or Rebirth
12. I Had A Dream

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