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DIRTYPROTEST - Hellstorm04.06.2018

DIRTYPROTEST - Hellstorm

DIRTYPROTEST - Hellstorm

verfasst von Sebastian

Es gibt Bands die machen sich schon interessant bevor man auch nur eine Note von ihnen gehört hat. Dirtyprotest ist eine dieser Art, denn der Begriff Band ist ein wenig zuviel. Dirtyprotest handelt es sich nämlich um ein "One man" Bandprojekt. Lediglich Gastsänger haben auf es auf das Debutalbum von, dem einen, Alan Hurly geschaft.

Da es Gastsänger sind, kristalisiert sich schon heraus das Alan für alles musikalische verantwortlich ist. Und dieses musikalische kurz und knapp gesagt Death Metal ohne Schnickschnack der alten Schule. Während sich tief schwarze Growls mit teils schrillen Schreien abwechseln, gibt es musikalisch durchgehend auf die zwölf. Niederhagelnde Schlagzeugsalven sorgen für den nötigen Druck, während an den Saiten doch recht melodische und langsamere Töne angeschlagen werden was einen sehr guten Kontrast gibt der aber nicht weniger brutal um die Ecke kommt.

Auch textlich gibt es keine Neuerungen. Ganz Death Metal like geht es vornehmlich um böses und den Tod. Aber wer lauscht schon den Lyrics während der Nacken malträtiert wird. Persönlich höre ich ab und an mal Death, aber es kommt auf die Bands an und ich kann sagen das Dirtyprotest bestimmt noch das ein oder andere mal bei mir aus den Boxen growlt. Alan will nicht zuviel sein und sich auch nicht du Schnörkeleien abheben, oder macht er gerade dadurch auf sich aufmerksam? Naja, jedenfalls ist dies, neben der tatsache das alles von einer Person gespielt wurde, ein ordentliches Brett das eine gute Mischung aus Death und Black enthält. Dunkelt die Zimmer ab und lasst euch in düstere Sphären mitreißen.

Tracklist:

01. Empire Of Death
02. Unholy Blitzkrieg
03. Masterblood
04. Sons Of The Serpent
05. Gladio
06. Moonlight Of The Long Knives
07. Occult Holocaust
08. Alienate
09. Hellstorm

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