Review

DARK SARAH - The Golden Moth04.10.2018

DARK SARAH - The Golden Moth

DARK SARAH - The Golden Moth

verfasst von Kalle

Ich bin ein großer Fan von guten Konzeptalben, die eine Geschichte erzählen und wirklich mit roten Faden durch die Songs führen. Daher war ich schon 2015 beim ersten Album von Dark Sarah sehr begeistert gewesen. "Middle World" war der erste Teil der Trilogie und das Album nannte sich "Behind the Black Veil", es folgte ein Jahr später "Underworld" auf der Platte "The Puzzle" und jetzt zwei Jahre später folgt der letzte Streich der Reise von Dark Sarah. "The Upper World", auf dem Album "The Golden Moth", ist die Geschichte über die Reise in eine öde Wüstenlandschaft, wo Götter regieren. Ein Drache folgt ihr und erst dachte sie, sie würde von ihm verfolgt und verletzt werden, doch später vereinen sie sich und gehen gemeinsam auf die Suche nach den Göttern.

Diese Geschichte, wie sie die Götter usw. dann auch finden usw. ist in zwölf neuen Stücken dargestellt. Das Ganze ist in einer sehr tollen Form dargestellt, denn ihr werdet wirklich mit kleinen Einspielern und Erzählungen in diese Welt entführt. Und ihr hört hier ganz besondere Stimmen, denn Dark Sarah schafft es immer wieder tolle Gäste sich ins Studio und aufs Album zu holen. U.a. sind Zuberoa Aznarez (Diabulus In Musica), Marco Hietala (Nightwish) und Netta Skog (ex. Ensiferum) mit dabei. Weitere Verstärkung auf der Platte ist der finnische Musiker JP Leppäluoto. Er ist die Stimme des Drachens und somit die zweite Gesangsstimme. Die Songs sind super auf die Zwei abgestimmt. Dark Sarah (eigentlicher Name Heidi Parviainen) und JP harmonieren super und lassen euch wirklich schön durch die Songs gleiten.

Der Aufbau der Tracks hat was von einem Kinoepos. Kein Wunder, nennt sich das Genre auch Cinematic / Symphonic Metal. Ihr habt tolle Übergänge, schöne Melodien, epische Klänge. Wer hier nicht einfach sich fallen lässt, der ist zu verkrampft. Man taucht wirklich in die Geschichte ein. Und diese kleinen Dinge, die einen hier und da überraschen, machen das Album wirklich hörenswert. Auf der einen Seite habt ihr groß produzierte Stücke und auf der anderen Seite ist manchmal weniger mehr. Da wird dann mit dezenteren Mitteln eine tolle Geschichte erzählt. Ich persönlich könnte mir eine Art Musical oder Musicalfilm mit dieser Geschichte der Trilogie sehr gut vorstellen. Die Musik ist da... der Sound fetzt... denn neben den großen Orchesterklängen, gibt es noch satte Riffs, hämmernde Drums und eben die bereits angesprochenen tollen Stimmen.

Von mir bekommt der dritte Teil wieder eine gute Portion Lob ab. Es ist ein tolles Werk, was sich durch perfekte Kompositionen und Arrangements auszeichnet. Man übertreibt nicht mit den eingesetzen Effekten, sondern schafft hier wirklich eine tolle Story mit Musik umzusetzen. Tolles Konzept, tolle Umsetzung! Ich bin sehr gespannt, ob das Live auch so rüberkommt und wie man dort die Geschichte, die man sich beim hören vorstellt, umsetzen würde. Für die gewissen Portion Geschichtenerzählung zwischendurch ist dieses Album und seine Vorgänger einfach optimal.


Tracklist:

01. Desert Rose
02. Trespasser
03. Wheel
04. My Beautiful Enemy
05. I Once Had Wings
06. Pirates
07. Sky Sailing
08. Wish
09. The Gods Speak (feat. Marco Hietala & Zuberoa Aznarez)
10. Promise
11. Golden Moth
12. The Gate Of Time

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