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CIRCUS MAXIMUS - Havoc06.04.2016

CIRCUS MAXIMUS - Havoc

CIRCUS MAXIMUS - Havoc

verfasst von Matthias

Die norwegische Band Circus Maximus ist nun seit dem Jahr 2000 in der Sparte Progrock unterwegs. Trotz ihres von Kritikern gelobten Werkes Nine sind sie eher Wenigen ein Begriff. Ob sich das mit ihrem vierten Album - Havoc ? ändert, finden wir jetzt heraus.

Den Anfang der 9 Titel fassenden Platte macht der Song The Weight, welcher mit einem interessanten, kräftigen Riff daherkommt. Danach wird es allerdings recht poppig und sanft in der Strophe. Der Refrain ist dann auch eher ein Werk des Mainstreamrocks - eingängig, sauber, zart und mitsingbar- was erstmal gar nicht stören soll. Im Allgemeinen trifft das auf so einige Songs auf dem Album zu. Da hätten wir das seichte Flames, das nach Umarmungen schreiende Loved Ones oder aber das liebliche Remember. Das soll nicht heißen, dass die Songs nicht schön klingen oder keine ausgefeilten Riffs und tolle Arrangements haben. Die Norwegen wissen, dass ihre Herkunft der Progrock ist, nur haben sie diesen ein Stück weit für Popmusik ausgetauscht.

Ausnahmen in die andere Richtung gibt es aber auch. So ist das Titelstück Havoc kurz und kräftig - irgendwie ganz anders als der Rest des Albums. Hier gibt es Thrash-, Metal- und Progelemente en masse. Ob es allerdings klug ist, ein Album nach dem Titel zu benennen, der am wenigsten das Album repräsentiert, darf bezweifelt werden. Ansonsten gefallen mir die Songs Pages, welcher ab der zweiten Hälfte so richtig losbrettert, und After the Fire, welcher durch einen interessanten Gesang und eine tolle Spannungskurve besticht.

Circus Maximus lassen mich mit ihrem Werk Havoc zwiegespalten zurück: Einerseits ist es mir an einigen Stellen einfach zu seicht und poppig, andererseits gibt es Songs und bestimmte Stellen die ich total abfeiern kann.  

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