Review

Circle II Circle - Reign Of Darkness03.11.2015

Circle II Circle - Reign Of Darkness

Circle II Circle - Reign Of Darkness

verfasst von Kalle

Man könnte dieses Review jetzt ganz kurz fassen und sagen: Alles was Zak Stevens anpackt, kann nur gut sein. Das wäre jetzt natürlich etwas zu weit hergeholt, aber könnte durchaus der Wahrheit entsprechen. Der Mann hat einfach ein Händchen für gute Musik. Das bewies er schon zu Zeiten bei Savatage. Aber auch mit CIRCLE II CIRCLE beweist er seit 2001 immer wieder eindrucksvoll, dass er ein Genie ist. Mit dem neuen Werk, das bereits achte Album, ist es nicht anders. Es beinhaltet insgesamt elf satte Heavy Metal Songs, die ein Gesamtkunstwerk ergeben. Die zahlreichen Einflüsse aus dem Power und Progressive Metal, wie auch dem Hard Rock, ergeben eine tolle Mischung.

Die Platte ist nicht auf Schnelligkeit aus, sondern eher was für gemütliche Genießer. Sie kommt mit zahlreichen Midtempotracks daher, überzeugt aber durch die klasse Produktion. Da hat man sich Gedanken gemacht. Tolle Melodien, schlichte und leichte Kost, aber auf hohem Level. Die Gitarrenparts von Christian Wentz und Bill Hudson lassen Fans der Saitentöne höher schlagen. Die eigentlichen Schlagzeugkünste von Marcelo Moreira werden hier nicht auf Probe gestellt, da die Spielweise doch sehr einfach gehalten ist. Der Punkt, der am meisten auffällt ist, das Circle II Circle auf der Platte etwas düsterer klingen, so wie zu Beginn einst. Das ist somit der klassische Sound der Band, im neuen Gewand, wenn man es so sagen möchte. Das ist auch bewusst so gewollt, denn man wollte mit der neuen Platte ein wenig an die Vergangenheit erinnern, aber gleichzeitig den Weg für die Zukunft ebnen.

Das ist aus meiner Sicht optimal gelungen, denn diese Vielfalt in den Stücken ist absolut hörenswert. In dem Album steckt auch jede Menge Erfahrung der Musiker und ein Sänger, der große Bühnen und kleine Clubs in Seitengassen kennt. Die Songs sind tiefgründig aufgemacht und bieten euch als Hörer absoluten Genuss. Wer auf große Powermetalarien hofft, der ist hier falsch. Es geht zwar hier und da gut zu Sache, doch es ist ein Album für Genießer.


Tracklist
1. Over-Underture
2. Victim Of The Night
3. Untold Dreams
4. It´s All Over
5. One More Day
6. Ghost Of The Devil
7. Somewhere
8. Deep Within
9. Taken Away
10. Sinister Love
11. Solitary Rain

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