Review

CARDIANT - Mirrors06.11.2017

CARDIANT - Mirrors

CARDIANT - Mirrors

verfasst von Sebastian

Heute gibt es mal wieder neue Kost aus einem der Länder des Metals. Das Sechstett rund um Cardiant aus Finnland beendeten dieses Jahr ihre Arbeit an dem Album Mirrors. Seit über zwei Jahren wurde bereits an dem Werk gearbeitet. Aber wie heisst es so schön: Gut Ding will Weile haben!

Und die Arbeit an Mirrors scheint sich ausgezahlt zu haben. Den Hörer erwartet hier feinster Melodic Metal der ab und an auch gerne in die Power Metal schiene wechselt um plötzlich wieder so ruhig zu werden das man schon fast von entspannender Musik sprechen kann die teils zum Träumen einlädt. Man ließt schon raus das Cardiant uns hier sehr viel Abwechslung bietet. Mirros And Me wird durch elektronische Klänge eröffnet die durch immer mehr einsetzende Instrumente und ansteigender Geschwindigkeit langsam an das heran führen was man während der nächsten elf Tracks zu erwarten hat. Eingängige Rhythmen und Refrains oder Schlagworte an die man sich definitiv bereits nach dem ersten Mal hören gerne erinnert.

Ein etwas stumpferer, stampfender Rhythmus leitet Riot Rising ein, zu dem sich dann ein wunderschönes Piano gesellt. Erik und Outi zeigen uns hier das sie auch perfekt in zwei verschiedenen Gesangsstilen funktionieren. Cleangesang und krächzende Vocals wechseln sich hier hab, während im Hintergrund nur teils minimalistische Musik läuft die von einem doch recht einprägsamen Riot Rising unterbrochen wird. Ein Song der im Refrain zum Fäuste in die Luft schlagen einlädt. Bei Soul bekommen wir auch erstmals nach ein paar Minuten die ersten Female Vocals zu hören die sich sehr gut in die Musik integrieren und perfekt bei Cardiant funktionieren. Aber Soul ist nicht das einzige Lied bei dem Outi zeigt das sie am Mikrofon die Richtige Besetzung gefunden hat. Denn bei A Quiet One geht es gleich weiter mit ihr. Der Track hebt sich erstmals komplett von den vorherigen ab. Ich weiß nicht ob ich es als Ballade bezeichnen würde, aber es ist definitiv ein Song bei dem man mit den Gedanken etwas in die Ferne gleitet. Während der leider recht kurzen 2:22 Minuten wird man etwas sentimentaler gestimmt. Ein Track der gerne etwas länger hätte sein dürfen. Aber keine Angst das es nun gemächlicher zu geht.

Mit Blank Star, His Supremacy, Absolut Power und weiteren geht es wieder Power Metalmäßig weiter. Gegen Ende entlässt einen mit Another Time Another Place nochmals ein Song aus dem Album der einem in den Ohren bleibt. Im Endeffekt macht man als Metalliebhaber der etwas gemächlicheren Schien mit Mirrors nichts falsch. Mit jedem Mal hören gefällt mir die Scheibe besser und besser. Und ich denke, dass es auch vielen der Leser so gehen wird. Für mich ist Cardiant jedenfalls eine Band bei der ich auch in Zukunft gerne wieder rein hören werde.

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