Review

BLACKDRAFT - Recipe Of Pain13.03.2016

BLACKDRAFT - Recipe Of Pain

BLACKDRAFT - Recipe Of Pain

verfasst von Kalle

Hard Rock meets Metal... so könnte man die Musik von Blackdraft beschreiben. Es ist ihr Debütalbum und dennoch schon sehr professionell wirkend, was die Hamburger Band hier auf die Beine gestellt hat. Jetzt werden sicher einige Fans fragen, wie ich auf Hard Rock meets Metal komme. Das ist ganz leicht erklärt... ich hab die Stimme von Sängerin Julia gehört. Die passt in jedes dieser Genre rein, weil ihre Stimme so vielseitig klingt.

Da ist kein langweiliges und eintöniges Gesinge zu vernehmen, sondern sehr viel Dynamik in der Stimme. Sicher sind auch ein paar kleine Effekte drüber gelegt, doch die Grundsubstanz ihrer Stimme kommt ja von ihr selbst und das ist echt nicht ohne. Da geht auch mal ein Shout wie "Burn" richtig gut durch. Das schöne an der Platte ist die Vielfalt in den Songs. Es wirkt nicht zu überproduziert, aber auch nicht zu Laienhaft. Man schafft hier eine wirklich gute Basis für weitere Produktionen.

Mir persönlich gefallen die zahlreichen Solopassagen, die mit tollen Melodien ausgestattet sind. Das kann man sich gut anhören und genießen. Ein wenig mehr Druck und Bass könnte die Platte vielleicht vertragen, doch das ist nur eine kleiner Mangel. Denn im Gesamten überzeugt die Platte eben durch das tolle Gitarrenspiel. Keep It Simple ist hier die Marschrichtung und das ist cool. Blackdraft bringen auf ihrem Album zwölf satte Tracks, die mit Namen wie "One Night", "Boots", "My Way" oder "You Never Try" um die Ohren wehen.

Eine große Überraschung kommt übrigens mit dem letzten Track der Platte. "Gimme, Gimme, Gimme" von Abba wird hier in einer sehr interessanten Metalversion dargeboten. Hat durchaus Potential der Track, das er im Liveprogramm der Band zu einem Renner wird. Aber das gilt auch für die anderen Tracks des Albums. Gebt den Songs etwas mehr Druck und manch Gitarrenspiel etwas schneller, dann steht der Band ein baldiger Durchbruch in der Szene bevor. Bands wie Beyond The Black haben es bereits vorgemacht. Also... Blackdraft... den Namen könnt ihr euch da draußen merken!

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