Review

BESEECH - My Darkness, Darkness28.03.2016

BESEECH - My Darkness, Darkness

BESEECH - My Darkness, Darkness

verfasst von Matthias T.

Die Schweden von Beseech können auf eine lange und bewegte Bandgeschichte verweisen. So haben sie schon einige Jahre auf dem Buckel, Labelwechsel hinter sich, eine komplette Auflösung erlebt und sind nun mit einem veränderten Line-up wieder zurück. Ihr Werk My Darkness, Darkness nehmen wir deshalb gleich mal unter die Lupe.

Beseech beschreiben ihre Musik als Dark Rock und liefern auf ihrer neuesten Platte 11 Songs, welche sich im Mid-Tempo Bereich bewegen. Beim Hören des Albums empfand ich die Songs - ihrem Genre entsprechend - wirklich als düster. Eine Art tragende, mit Melancholie angehauchte Düsternis, welche, trotz ihrer Ruhe, etwas Fragiles ausstrahlt.

Dies gelingt zum einen durch Gitarren, welche einprägsame und tolle Melodien liefern, wie bei My Darkness, Darkness mit einem Western Intro. Beseech schaffen es, die Songs interessant zu gestalten, obwohl das Album zum großen Teil im selben Tempo daherkommt. Das Schlagzeug setzt immer wieder Impulse, hält sich aber sonst eher im Hintergrund, um Raum für Melodien und Gesang zu lassen - ein tolles Beispiel dafür ist der Song Atmosphere oder auch Bloodline Fever.

Abschließend wäre da noch der Doppelgesang, bei dem die männliche Stimme größtenteils im Vordergrund steht. Die ruhige und tiefe Stimme wirkt sich sehr positiv auf das düstere Rockkonzept der Band aus. So wird durch ein Flüstern bei dem Song Highwayman eine ruhige Atmosphäre geschaffen, welche dann im Refrain durch den Einsatz des weiblichen Gesangs etwas Zerbrechliches bekommt.
Man muss dieses Album mehrmals hören, um die Stimmung der Platte einzufangen und Nuancen zu erkennen - aber es lohnt sich definitiv.

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