Review

BATTLEROAR - Codex Epicus10.06.2018

BATTLEROAR - Codex Epicus

BATTLEROAR - Codex Epicus

verfasst von Henry E.-S.

Und so ward zu lesen in den alten Folianten von gar gloriosen Schlachthymnen, welche heute kaum ein Ohr mehr vernimmt. Ach ja, die guten alten Tage im Heavy Metal, diesen Sound vermisst man schon von Zeit zu Zeit. Ja, es ist mal wieder an der Zeit für epischen Metal der ganz alten Schule. Wer damit nun nicht klar kommt, der muss in diesem Falle als Kostverächter gebrandmarkt werden.

Für den Rest von euch, die wirklich Bock auf Epic Metal haben: "Codex Epicus" ist die neue Scheibe der griechischen Band Battleroar. Und wenn ihr wirklich auf Olscool-Power/Epic Metal steht, braucht ihr euch eigentlich dieses Jahr kein neues Album mehr kaufen. Und ich steh hier und guck dumm aus der Wäsche, weil "Codex Epicus" einfach nur folgendes ist: Geil. Oldscool Power Metal mit schön viel Gitarren-Solis drin und mehr Fantasy-Klischee-Texte als Manowar jemals die Eier zu hatte. Es ist Musik zum auf dem Pferd in die nächste Fantasy-Schlacht reiten. Und ich bin fast schon dankbar, dass Battleroar sich richtig Zeit nehmen für jeden einzelnen Song. Erwähnenswert wäre auch etwas, was man vielen Symphonic Metal Bands mal sagen sollte: Hier ist ein Beispiel, warum man für Epicness kein Orchester braucht.

Da brauchst nur 5 Männer die Bock drauf haben und deren Sänger der etwas nach dem Manowar-Sänger klingt. Diese Platte macht Spaß, nichts falsch und wird nicht Jedermanns Sache sein. Sie ist aber so gut, dass mir einfach nichts einfällt, was hier noch hinschreiben sollte. What you see is what you get in epischem geil. Kaufen. Punkt. Und jetzt entschuldigt mich, ich hab meinen freien Sonntag. Und es ist warm.


Tracklist:

01. Awakening the muse
02. We shall conquer
03. Sword of the flame
04. The Doom of Medusa
05. Palace of the Martyrs
06. Kings of old
07. Enchanting Threnody
08. Stronghold (CD Bonus Track)

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