Review

AVON - Dave´s Dungeon06.02.2018

AVON - Dave´s Dungeon

AVON - Dave´s Dungeon

verfasst von Sebastian

Alles was ich von Avon wusste, war das ein ehemaliger Drummer von QOTSA mit dabei ist. Somit ist auch ihr neues Album Dave´s Dungeo für mich das erste was ich von ihnen höre. Und ich muss sagen ich brauchte länger um mit ihrem Desert Rock warm zu werden. Aber wenn die kompletten Member schon vorher in anderen mehr oder weniger bekannteren Bands aktiv waren, und somit Erfahrung vorhanden ist sollte man Avon eine Chance geben. So wie die Platte selbst beginne ich mit Yello. Ein Riff, ein kurzer gesprochener Satz zu Beginn und ein paar Schläge an die Drums, so beginnt es und es klingt fett abgemischt ohne das bisher etwas besonderes auf den Silberling gepresst wurde. Aber kurz danach wechselt das ganze in einen anderen Sound, es ist eine Mischung aus psychodelischem Rock und einer aufgenommenen Rockplatte in einem Amateurstudio. Erst mal etwas überraschend aber dieser Stil wird gnadenlos durchgezogen und mit jedem Mal hören gewöhnt man sich mehr dran.

Etwas weniger rotziger Punkrock erwartet einen bei Terraformations. Hier bleibt es zwar rockig aber ohne Experimente. Was den Hörer hier erwartet sind stoische Riffs, immer gleiche Drums die aber zum Kopfnicken einladen und den minimalistischen Sounds und einem wirklich tollen dreckigen Gitarrensolo wirklich Spaß machen. Red Barn, meine Nummer eins auf dem Album, ist wieder der Punk Rock den ich auf diesem Album mag. Tolle Drums, das erste Mal für mich auch tolle Vocal Parts und ein Rhythmus der es einem einfach antut. Ist The Red Barn eigentlich eine Bar? Hero With A Gun, ist wieder ein komplettes Gegenteil von den Vorgängern. Ein feines ruhiges Lied mit Akkustikgitarre, langsamen Sound und einem schönen Refrain. Kommt jedoch mit der Flöte alles zusammen steige ich aus, da wirkt es zu konfus.

Mit Mace Face widmet sich Avon wieder dem was gefällt. Ein leicht dreckiger Punk Rock Song ohne viel wenn und aber, eingängige Riffs zu blechernen Drums und eingängige Refrains. Und so wechseln sich die Songs dann auf der zweiten Hälfte der Scheibe wieder ab. Eine Empfehlung zum Zugreifen möchte ich erst mal nicht geben, jedoch einen Tipp zum Probehören. Wenn man auf den nicht zu abgemischten Sound und eher auf Musik steht die aussagt "weniger ist mehr" könnte man bei Avon richtig liegen. Nicht jeder Song der Platte gefällt, aber grob die Hälfte wird weiter gehört!

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