Review

ANGELWARRIOR ACE - Magic30.03.2016

ANGELWARRIOR ACE - Magic

ANGELWARRIOR ACE - Magic

verfasst von Kalle

Ihr lest den Bandnamen... ihr lest den Albumnamen... das Obergenre ist Metal... was erwartet ihr für einen Sound? Sicher denkt ihr jetzt an lieblichen Symphonic Power Metal mit schnellen und melodischen Klängen. Wenn das der Fall ist, dann lasst gleich die Finger von Angelwarrior Ace. Denn was hier durch die Boxen kommt, hat mich in erster Linie auch extrem verwirrt. Ist da jemand mit seiner Plattensammlung an einen großen Mixer vorbei gekommen und hat sich einen Spaß erlaubt? In der Beschreibung zur Band liest man "mystische Melodien verbinden sich mit knallharten Doublebass-Rythmen" - die Rythmen sind zu erkennen... die Melodien... äääähm.. ja... welche Melodien? Das was man hier an Melodien halbwegs erkennen kann, wird eigentlich kaum zur Kenntnis genommen. Weiter heißt es in der Beschreibung: "Eine Mischung aus souveränem, schnörkellosem Metal, veredelt mit einer Extra-Portion Power und unbändigem Tempo, garniert mit provokanten Noten." Sorry... aber schnörkellos? Souverän? Beim besten Willen... über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und jeder wird zu dem Werk eine andere Anischt haben.

Ich persönlich kann an dem Sound nicht wirklich Gutes finden, weil das ein so krankes Geschrammel teilweise ist, das mir auch nach mehrmaligen hören die Ohren nicht wieder so schnell genesen. Diese Platte fällt bei mir glatt durch und bedarf keiner Erwähnung in positiven Rückblenden des Jahres. Wer mich nach dem Reinfall des Jahres fragt... hier ist ein heißer Kandidat dafür. Variantenreicher Metal mag es zwar sein, wie es in der Beschreibung benannt wird, aber was die selbsternannte Genrebezeichnung "Noble Precious Metal" sein soll, bleibt mir ein Rätsel. Diese Platte lässt sich auch nach zehn Bier nicht besser anhören. Auch rückswärts hat sie Nichts wirklich Gutes. Hokus Pokus... Verschwindibus... ab in die Müllpresse damit.

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