Review

AEXYLIUM - Tales From This Land24.07.2018

AEXYLIUM - Tales From This Land

AEXYLIUM - Tales From This Land

verfasst von Kalle

Ohne Witz... ich hab wirklich schon viele Bands in meinem Leben gehört, und dann gibt es immer wieder solche Formationen, die mich komplett überraschen können. Aexylium gehören seit kurzer Zeit mit dazu. Das liegt zum einen an dem sehr interessanten Namen, mehr aber an der sehr gemischten Musik. Die Italiener haben so viele Einflüsse, das es schwer fällt, euch da eine großartige Beschreibung zu geben, wo ihr euch was darunter vorstellen könnt.

Ihr elf Songs umfassendes Debüt ist eine Art Folk Metal und ich probiere euch mal ein paar Einflüsse zu nennen, damit ihr eine Vorstellung bekommt: Eluveitie, Alestorm, Dropkick Murphys und ich könnt jetzt noch mehrere Bands aufzählen. Ob diese Bands jetzt wirklich einen Einfluss haben? Das kann ich nicht mit Sicherheit beantworten, ich würde euch aber damit gerne versuchen diesen sehr speziellen Sound zu verdeutlichen. Es ist kein Song wie der Andere, soviel ist in jedem Fall sicher. "Black Flag" hat was piratiges und mittelalterliches an sich. "Aexylium" als Song ist dann mehr so dem Irish Punk angehaucht und "Banshee" kommt mit brachialen Growls um die Ecke, wo man erst einmal sich die Ohren freispühlen lassen kann.

Mal bekommt ihr klaren Gesang und dann wieder voll auf die Trommelfälle. Hier und das lässt euch die Melodie in eine andere Welt abtauchen, dann geht es plötzlich los wie auf dem Schlachtfeld und euch knallen satte Riffs um die Ohren, das ihr am liebsten in die nächste Wall Of Death springen wollt. Hier reiht sich ein Instrument an das Nächste. Egal ob klassich die E-Gitarre mit Flöten oder ein Hurdy Gurdy mit Violine. Es ist für jeden Einfluss was dabei. Man hat hier einen sauberen Mix und eine tolle Abmischung hinbekommen, denn kein Instrument übertönt das andere und der Gesang ist immer klar zu vernehmen und wird nicht untergehen. Das lobe ich sehr an der Platte. Man darf sich auf tolle Soli freuen, wie z.B. in "Judas´ Revenge"

Bei diesem Album steht Abwechslung ganz weit oben und es lässt sich nicht kategorisieren. Es muss auf euch wirken und euch mitreißen, ansonsten werdet ihr von den ganzen Einflüssen vielleicht erschlagen. Es macht aber gerade wegen der zahlreichen Abwechslungen solch Spaß. Daher... ganz klar der Daumen hoch von meiner Seite für die Platte der Italiener von AEXYLIUM.


Tracklist:


1. Prelude to a journey
2. Black Flag
3. Into the jaws of Fenrir
4. Aexylium
5. My favourite nightmare
6. Banshee
7. Tales from nowhere
8. Revive the village
9. The blind crow
10. Judas´ revenge
11. Radagast

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