Konzertberichte

Masters of Rock 201018.07.2010

Ich hatte von diesem Festival noch nicht wirklich etwas mitbekommen. Seit 2002 findet jedes Jahr auf dem Gelände der Brennerei R. Jelinek ein großes Rock- und Metal - Festival statt. Zu Beginn war es mit 10.000 Besuchern gefüllt und steigerte sich bis etwa 50.000. Allerdings passen direkt vor die Bühne nur rund 10.000 Besucher. Das Areal ist dennoch groß genug, um auch die restlichen unterzubekommen. Die Bühne ist mit Licht- und Soundanlage gut ausgestattet. Die Preise für den Eintritt sowie Speisen und Getränke auf dem Festivalgelände sind auch sehr schonend für die Brieftasche. Frühbucher konnten das Festival für 32 Euro besuchen. Dieses Geld war bei der Vielzahl an Bands (über  40) gut angelegt. Über alle 4 Tage verteilt gab es eine gesunde Mischung von Rock und Metal aus den verschiedensten Sparten. Zeltplätze gab es genügend vor Ort. Einige waren direkt am Festivalgelände, andere etwas weiter entfernt, dennoch konnte alles bequem zu Fuß erreicht werden. Auf einigen Plätzen musste man eine kleine Gebühr für das Auto bezahlen. Das gesamte Geld war aber gut angelegt, denn was man geboten bekam an Service war überragend. Ich kam in einem Zelt nah dem Gelände unter. Einige Frühankömmlinge reservierten freundlicherweise ein schattiges Plätzchen unter einem der wenigen Bäume. Schatten hat man in den ersten Tagen gebraucht. Temperaturen von über 40 Grad waren keine Seltenheit. Abkühlung bekam man an jeder Ecke. Freundliche und günstige Verkaufsstände sorgten für Abkühlung. Auf dem Festivalgelände gab es vermehrt Schläuche und Hydranten zur Erfrischung.

Den Auftakt zu einem heißen Festival machten am Donnerstag Final Fiction. Eine junge tschechische Band mit einer Sängerin. Zu Beginn standen sie mit Venedigmasken auf der Bühne, die dann unter der Hitze doch abgenommen wurden. Gaia Messia folgten als zweite Band. Sie kommen ebenfalls aus Tschechien. Dass es vermehrt tschechische Bands als Einstimmung für die Besucher gab, wurde von vielen auch begrüßt. Viele der Bands konnten überzeugen und sie spielten nie vor leerer Bühne. Die Rock und Metal Szene in dem Land ist enorm groß und nimmt an Begeisterung zu.

Eine Band, die mich persönlich sehr überzeugt hat war Salamandra. Sie steuerten den Festivalsong "Masters of Rock"? bei. Auf der Bühne wurde er zusammen mit Sabaton gespielt.

Die erste internationale Band auf der "Ronnie James Dio Stage", so der Name der Bühne zu Ehren des verstorbenen Sängers, war K2. Sie sprangen für Masterplan ein. An den Drums saß Mike Terrana. Er ist normalerweise der Drummer von Axel Rudi Pell. Mike hatte vor, an diesem Abend einen Weltrekord aufzustellen. Er wollte hintereinander bei vier Bands an den Drums sitzen. K2 spielten eine gute Stunde lang feinsten Hardrock.

Sie heizten gut auf für Axel Rudi Pell die folgen sollten. Axel ist bei dem Auftritt wie schon auf der Tour etwas durch seine Zurückhaltung aufgefallen. Er hat sich sehr in den Schatten gestellt und seinem Sänger das Feld überlassen. Zu den Soli ging er dann ab und an nach vorne und präsentierte sich dem Publikum. Die sahen zum Abschluß dann einen Rollentausch, wobei sich Mike mit Sänger Johnny eine kleine Battle lieferte: Johnny ging an die Drums , Mike übernahm den Gesang , Keyboarder Ferdy bediente die Gitarre, Axel spielte den Bass und Volker das Keyboard. Gespielt wurde "My way". Sehr amüsant und doch bekannt. Mike hatte dann nur ein wenig Verschnaufpause bekommen. Er durfte auch bei der nächsten Künstlerin hinter den Drums sitzen. Zudem baute sich ein komplettes Orchester auf der Bühne auf.

Tarja Turunen spielte gemeinsam mit dem Philharmonie Orchester Zlin ihre bekanntesten Stücke. Aber es blieb nicht klassisch, denn gemeinsam mit ihrer gesamten Band wurden Stücke ihrer zwei Solo-Alben und einige alte Nightwish-Songs performt. Stimmlich ist Tarja einfach überragend und sie hat des öfteren für Gänsehaut bei mir gesorgt. Es blieb nach dem Orchester und Tarja weiter klassisch. Der Gesang wurde gestrichen und dafür mächtig auf das Schlagzeug gehauen. Mike Terrana spielte etwas mehr als eine halbe Stunde einige Drumsoli zu bekannten klassischen Melodien. Dies war die vierte Band in der somit am Stück gespielt hat und er erreichte damit seinen Weltrekord.

Für die Überraschung des Abends sorgten dann aber ein paar Schweden. Sabaton traten um kurz nach ein Uhr auf und zum Zelt ist niemand gegangen. Sabaton brachten eine fulminante und energiegeladene Show auf die Bühne. Man hat ihnen richtig angemerkt, sie hatten einfach Bock die Menge zu rocken. Das gelang ihnen von Beginn an. Highlight der Show war die T-Shirt-Verteilung. Die Band ist am Vormittag durch die kleine Stadt gelaufen und dort fand man sehr viele T-Shirt Fälscher an. Von einem der Händler nahmen Sabaton Shirts mit und verurteilten diese schlechten Fälschungen. Joakim meinte auf der Bühne: "Wir können diese Shirts jetzt verbrennen und wir hätten unser Feuer und die Fälscher Miese gemacht oder wir schenken euch die Shirts. Ihr spart das Geld und könnt sagen, dass ihr diese Fälschungen wenigstens von der Band selber habt!". Die Fans dankten diese Aktion mit sehr viel Beifall. Am nächsten Tag sah man weniger Fälscher in der Stadt.

Den Auftakt zum zweiten Tag bildeten Citron. Eine durchaus ansprechende Rockband aus Tschechien. Nach ihnen spielten Visaci Zamek und danach kamen auch schon die Jungs von Metalforce.

Die Band hatte einen neuen Bassisten und einen Gitarristen weniger. Der neue Bassist ähnelte auf dem ersten Blick sehr Joey DeMajo. Tristan hatte viel zu tun, um die fehlende Gitarre zu ersetzten. Die Show war sehr an Manowar angelehnt und konnte nur noch wenige begeistern. Für viele ist der Schritt von Majesty zu Metalforce einfach zu viel gewesen und der Band fehlt der feste Rückhalt. Schade eigentlich, denn in der Musik steckt eine Menge drin. Die Gitarrensoli von Tristan waren spielerisch perfekt und auch der Bassist konnte einen positiven Eindruck hinterlassen.

Delain haben aufgrund von Krankheit ihres Schlagzeugers den Auftritt leider absagen müssen und eine weitere deutsche Band kam auf die Bühne. Die deutschen Thrash-Metal Legenden von Destruction betraten die Stage und sorgten für ordentlich Geschwindigkeit und dem ersten und einzigen Moshpit des Tages. Schmier und seine Mannen konnten auf ganzer Linie überzeugen und sie konnten aufgrund des Ausfalls von Delain etwas länger spielen.

Die folgende Band Tublatanka ist mir nicht zu Gehör gekommen, da ich mir auch eine Pause nach Destruction gönnen musste. Doch zu Epica war ich wieder fit und aufgetankt. Die Niederländer hatten anfangs mit einigen Mikrofonproblemen zu kämpfen. Nach zwei Liedern konnte Sängerin Simone dann ihre volle Stimme entfalten. Kraftvoll und sehr sauber kamen die Töne rüber. Schade das sie nicht länger spielen konnten. Man konnte sich nicht satt sehen und hören von der Band.

Hohe Erwartungen hatte man auch an die kommenden Herren aus den USA. Queensryche traten auf und für mich total daneben. Schlecht abgemischt und nicht überzeugend in Allem was sie taten. Das war für mich die Zeit, um mich noch etwas zu stärken, bevor der Headliner des gesamten Festivals auf die Bühne gehen sollte.

Alles wurde vorbereitet und ausnahmsweise pünktlich betraten Manowar die "Ronnie James Dio Stage". Ich hab schon einige Konzerte von Manowar erlebt, aber keines, das so pünktlich began. "Hands of Doom" war der Opener der fulminanten Setlist der amerikanischen "Kings of Metal". Doch was für einen Trottel hatten sie am Mischpult. Die Drums waren okay, Joey's Bass hat man auch gut gehört, Eric's Stimme war hörbar, doch was war mit Karl's Gitarre? Sehr leise und teilweise gar nicht hörbar zu vernehmen. Lediglich in den Soli konnte man von ihm in den Anfangsstücken Kenntnis nehmen. Song für Song wurde dies aber wieder korrigiert. Das Bass-Soli von Joey war wieder einmal ein Schmaus für die Ohren, nicht übertrieben und mit viel Melodie. Doch das eigentliche Highlight des Auftritts war ein völlig anderer Augenblick. Joey wollte eine Rede zu Ronnie James Dio halten, Eric hatte ihn auch bereits angekündigt, doch nichts passierte. Das  Mikro hat nicht funktioniert. Es dauerte fast 2 Minuten bis er nach vorne kam und eine Ansage probierte. Dann fiel erneut die Technik aus. Was Joey dann dem Herren an den Reglern an den Kopf gebrüllt hat, konnten einige in den ersten Reihen sehr gut verstehen. Danach war dieser sehr eingeschüchtert und es konnte mit, oh welch Wunder, gutem Sound weiter gehen. Manowar spielten "Heaven and Hell" von Black Sabbath. Joey pflegte eine enge Freundschaft und Verbundenheit mit dem verstorbenen Sänger. Eine weitere Überraschung von Manowar war das Ende des Gigs. Nach dem obligatorischem Basssaitenabreißen und der kurzen Verabschiedung lief nicht "The Crown and the Ring" sondern "Army of the Dead". Dazu gab es ein kleines Feuerwerk von den Hügeln in der Umgebung.

Den Abschluss des Abends bildeten dann HolyHell. Überraschenderweise spielen sie mal nach Manowar und nicht wie sonst üblich davor. Der Auftritt war sehr passabel und Maria hat einmal mehr ihre dynamische Stimme präsentieren können und das unter den wachsamen Augen von Tarja Turunen und Simone (Epica). HolyHell brachten als Höhepunkt "Holy Diver" in die Gehörgänge der noch verbliebenen Fans. Damit ging dann der zweite Abend in einem Meer aus Plastikbechern zu Ende.

Am Samstag wurde erstmal ausgeschlafen. Man hat den Abend zuvor noch gut genossen und brauchte den Schlaf. So kam es, dass ich mich erst zu Primal Fear wieder auf dem Gelände befand. Zuvor spielten schon Rising Dream, Grand Magus, Legendy se vraci, Dodo, Skwor, Doga, Communic und Behemoth.

Die Deutschen Jungs von Primal Fear waren aber das erste richtige Highlight an dem Tag. Mit Gitarrist Mat Sinner und Sänger Ralph Scheppers hat sich ein Gespann gefunden, welches jedes Publikum begeistern kann. Auch der Rest der Band konnte spielerisch an dem Tag keinen so schnell ins Zweifeln bringen. So wurden alte Stücke frenetisch von den Fans gefeiert und neue Stücke interessiert zur Kenntnis genommen.

Nach der geballten Deutschen Metal Power kamen die Kanadier von Annihilator auf die Bühne. Die Thrash-Metal Band sorgte für ordentlich Zündstoff in der Masse und ließ ein bisschen Pogo und Moshpit aufkommen. Doch im Gesamten blieb es in der Masse ruhig und zivilisiert.

Ausgerastet werden durfte bei den nächsten Deutschen auf der Bühne und dem zweiten großem Headliner des Festivals - GammaRay. Doch zuvor muss lobend die Sicherheit auf dem Festival erwähnt werden. Es wurde eine Unwetterfront angekündigt, die sich auch mit sehr starken Winden bemerkbar gemacht hat. Einige Zelte flogen umher und auch die Bühnenbeleuchtung wackelte ein wenig. Es wurden die großen Stoffbahnen entfernt und die Leinwand heruntergefahren. Aus Sicherheitsgründen hat man vor dem Auftritt auch einige Stützstahlrohre in das Bühnengerüst eingefügt und somit für zusätzlichen Halt gesorgt. Dann konnten GammaRay auftreten und ihre über 90-minütige Show präsentieren. Die Setlist der Hamburger bestand aus vielen Songs der neueren Zeit, doch auch alte Stücke wie "I want out" wurden über die Boxen gejagt. Leider fehlte "Heavy Metal Universe". Stimmlich konnte Kai Hansen wieder sehr überzeugen. Man hat den 4 Jungs angesehen, das sie trotz des Windes sehr viel Spaß hatten. Henjo Richter spielte überragend seine Soli und auch Daniel Zimmermann an den Drums hat den Fans mit seinem Soli gefallen. Kaum hörten GammaRay auf zu spielen, setzte der Regen ein.

Plötzlicher Platzregen brachte einige Zelte zum schwimmen und der Wind tat sein Übriges dazu. Somit hatte die letzte Band des Abends, Bloodbound, nur noch einige wenige hundert Fans vor der Bühne. Diese wurden trotz des Regens mit einer guten Show verzückt. Der dritte Tag endete somit mit einem im wahrsten Sinne "Donnerwetter" auf der Bühne und auch am Himmel.

Aufgrund der unruhigen und teils sehr nassen Nacht kamen am letzten Tag viele erst spät aus ihren Zelten oder Wohnwagen. Es hat sich rapide abgekühlt und die Sonne war auch verschwunden. Man nutzte die Zeit am Vormittag um ein wenig rumzuschweifen und Kontakte zu knüpfen. Während dessen ging auf der Bühne schon die Post ab. Euthanasia läuteten den vierten Festivaltag ein. Es folgten Rhemorha, Kimaera und Harlej. Letztere erinnerten ein wenig an die deutschen "Böhsen Onkelz". Kräftiges Auftreten, harte Rockriffs und dazu eine geballte Bühnenpräsenz zeichneten die Bands aus. Ihr tschechischen Anhänger waren von Beginn an dabei und kannten jede Textzeile. Auch mich haben sie sehr überzeugt und so gehören sie von nun an wie Bloodbound und Salamandra zu meiner CD-Sammlung. Während Callejon und Arakain das Publikum unterhielten, ging ich gemeinsam mit den Jungs von Annihilator und einigen Pressekollegen auf eine Führung durch das Brennereigelände.

Pünktlich zu Lacrimosa standen wir aber wieder vor der Bühne. Die deutsche Gothic Metal Band war die einzigen die auf Deutsch sangen. Alle anderen Bands sangen entweder auf tschechisch oder auf Englisch. Somit haben nur wenige die Texte verstanden, was allerdings sehr schade ist, denn Lacrimosa haben mehr zu bieten als nur sehr melodische und dennoch harte Klänge. Sänger Tilo und Sängerin sowie Keyboarderin Anne hatten keine Mühe trotz des Sprachproblems die Fans zu begeistern. Es gab durchaus auch einige Lacrimosa-Fans auf dem Gelände.

Es sollte auch noch eine Weile deutsch bleiben auf der Bühne. Die "Metal Queen" schaute vorbei. Doro heizte der Menge ordentlich ein. Sie versprach im voraus sehr viele alte Stücke noch aus Warlock-Zeiten zu spielen und dies hielt sie auch ein. So kam unter anderem "Metal Racer" mit in die Setlist. Zwischendurch schlich sich auch eines ihrer aktuellen Stücke ein. Zum Schluss gab es ein Judas Priest Cover. "Breaking the Law" schwang dann über in "All we Are" und Doro verzückte nochmals mit ihrer ganzen Power die Menge vor der Bühne.

Michael Kiske ist einigen ein Begriff aus alten Helloween Zeiten. Nun hat er seine eigene Band mit dem Namen Unisonic. Doch wie er angekündigt hat, noch keine eigene CD produziert. Somit kamen sehr viele Coverversionen zum Vorschein. Einige alte Helloween-Songs waren ebenfalls mit dabei. Kai Hansen von GammaRay und ehemaliger Mitgründer von Helloween hat dies glücklicherweise nicht mehr mitbekommen. Leider hatte er somit auch den nächsten Headliner verpasst.

Die legendäre Band Accept trat auf. Man durfte gespannt sein, wie sich der neue Sänger Mark Tornillo machen würde. Die Stimme von Udo Dirkschneider war Markenzeichen der Band gewesen. Zur Überraschung aller hat Mark seine Hausaufgaben gemacht und konnte auf ganzer Linie überzeugen. Die alten Songs wie "Balls to the Wall" oder "Princess of the dawn" konnte er mit Leichtigkeit singen und stimmlich hat man nur geringe Unterschiede wahrgenommen. Accept sind zurück und das mit voller Kraft. Der Auftritt hat den Fans gefallen und so wurde auch kräftig mitgesungen. Es hat sich an einigen Stellen richtig Gänsehaut aufgetan, wenn das gesamte Publikum mitsingt. Nach der grandiosen Accept-Show wurde es gruselig.

Die letzte Band des Festivals hat die heißeste Show hingelegt. Lordi haben Einzug in Tschechien gehalten. Die Bühne wurde dekoriert, wie ein Labor aus guten alten Horrorfilmen. Die Show war perfekt durchchoreographiert und Lordi war die einzige Band, die mehrfach Pyro auf der Bühne verwendet hat. Kurz nach halb eins und einem kräftigen "Hard Rock Halleluja" beendeten Lordi das Masters of Rock Festival 2010.

Fazit: Ich persönlich habe noch nie ein so gut organisiertes Festival erlebt wie Dieses. Es gab eine Vielfalt an Angeboten für Essen und Trinken und alles war bezahlbar. Die Sicherheit wurde groß geschrieben. Es gab auf dem Gelände keine großen Streitereien, denn alle hatten Spaß an der Musik. Man konnte das Festival in vollen Zügen genießen. Auch was auf der kleinen zweiten Bühne geschah, war von Augenzeugenberichten her nur positiv. Was ich persönlich alles auf dem Festival erlebt habe, im Fotograben oder auch Backstage, das erwähne ich ein anderes Mal schriftlich oder in den Radiosendungen.

Einziger Kritikpunkt ist nur die Anfahrt zum Festival. Alles andere hat eingeladen zum Wiedererscheinen im nächsten Jahr. Ich kann es nur jedem empfehlen. Nehmt den Weg auf euch und fahrt zum Masters of Rock Festival in Vizovice. Es lohnt sich!!