Review

WOODSCREAM - Octastorium16.03.2017

WOODSCREAM - Octastorium

WOODSCREAM - Octastorium

verfasst von Kalle

Das die Russen ordentlichen Metal können, das wissen wir ja spätestens seit dem Erfolg von Arkona. Jetzt kommt mit Woodscream eine weitere Band auf das Parkett des Folk Metal und sie haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Arkona. Wobei man sagen muss, Woodscream vermischen sich dann noch mit mehr Elementen, wie man sie bei Eluveitie findet. Ihre Songs sind in Landessprache, was das Verstehen umso schwieriger macht. Mein Schulrussisch reicht da längst nicht mehr aus. Daher konzentriere ich mich mehr auf den Gesamteindruck der insgesamt acht Tracks.

Man hat hat ihnen Namen wie "Argt", "An Dro", "Cuwut" oder "Hui" gegeben. Übersetzt ist das u.a. "Alan", "An Dro", "Raven" oder "Call". Im Großen und Ganzen geht es in den Tracks um verschiedene Folk Elemente aus dem Mittelalter. Geschichten, Mythen und Erzählungen. Es trifft alles zusammen, was guten Folk ausmacht. Dazu kommen dann die musikalischen und gesanglichen Parts. Es gibt Clear-Vocals zusammen mit sehr sehr tiefen und teils auch unverständlichen Growls. Valentina ihre klare Stimme macht eine Menge her und gibt dne Songs eine ganz besondere Note.

Die bekommen sie speziell dann durch die sehr brachialen Riffs und den zarten Flöten. Diese Mischung ist schon bei Eluveitie ein absoluter Genuss. Woodscream kommen zwar nicht an das Level der Schweizer ran, können aber gut mithalten. Es ist stark was hier geboten wird. Ich könnte mir die Band als Support von Arkona oder Bands wie Koorpiklaanie oder Finntroll durchaus vorstellen. Die Songs gehen in jedem Fall mit ordentlich Druck in eure Ohren. Man hat eine gesunde Mischung zwischen der brutalen Riffgewitter und den zarten Flöten und Stimmen gefunden. Das die Russen immer ewtas rauher sind, das ist ja bekannt. Es spiegelt sich in ihrer Musik eindrucksvoll wieder. Die Platte macht in jedem Fall Spaß, auch wenn man sprachlich nicht sehr viel - bis gar nix versteht.

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