Review

WOODLAND - Go Nowhere09.02.2017

WOODLAND - Go Nowhere

WOODLAND - Go Nowhere

von Matthias

Oft ist es so, dass man durch die gespielte Musik Rückschlüsse auf die Herkunft einer Band ziehen kann. Woodland heißen und klingen wie Blues Rock aus dem Herzen des Mississippi, doch sind sie eine Band aus dem rauen Norwegen.

Ihr Album Go Nowhere bietet insgesamt Platz für 10 Songs und beschallt 38 Minuten lang meine Ohren. Schon der erste Track groovt ordentlich los. Got Me Wrong lädt zum Kopfnicken ein und bringt dabei eine gewisse Leichtigkeit mit sich, bei der man die Musik voll und ganz genießen kann. Dead Set folgt darauf und klingt durch verzerrte Gitarren, als auch den höheren Drive um einiges dreckiger und frecher. Sehr schön ist in diesen Song auch das Piano verarbeitet, welches wunderbare Akzente setzen kann und den Song bereichert. In der Mitte des Albums findet sich dann mit Luck's Gone Bad eine Ballade wieder die gleichzeitig Melancholisch, aber durch die Verspieltheit des Pianos auch leicht klingt. Zum Ende des Albums wird dann nochmal so richtig losgegroovt. Mit Go Nowhere kommt der Titelgeber des Albums ganz zum Schluss und drückt im Midtempo aus den Boxen. Besonders sind hier auch Stoner Rock Elemente, welche instrumental und gesanglich sehr an Queens Of The Stone Age erinnern.

Woodland haben hier eine vielseitige Platte geschaffen, welche locker und leicht aus den Boxen klingt. Die Songs sind gut strukturiert und werden auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig. Woodland sind also wirklich eines Reinhörens wert. 

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