Review

WARRANT - Metal Bridge19.01.2015

WARRANT - Metal Bridge

WARRANT - Metal Bridge

verfasst von Benno H.

Der dreiköpfige Speed Metal Dämon aus Düsseldorf Warrant hat mit Metal Bridge einen neuen Longplayer dabei. Es wird schnell deutlich, dass die Jungs um Bassist und einziges verbliebenes Gründungsmitglied Jörg Juraschek auch hier keine Gefangenen machen.

Schon beim ersten Song Asylum, wird direkt munter drauf los geprügelt. Die ganze Scheibe kommt bei 15 Songs auf insgesamt 65 Minuten feinste Soundakrobatik. Auch für Hörer, die sonst mit Metal der härteren Schiene so ihre Problemchen haben (und da zähl ich mich wohl dazu), findet sich hier ein geeignetes Brett für alle Lebenslagen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Warrant ein  wenig eingängiger bei ihren Songs geworden sind. Die üblichen Knüppel-Eskaparden kriegt der geneigte Hörer natürlich trotzdem ab, es ist also für jeden was dabei.

Thematisch geht es in vielen Songs dann auch in die Gewässer der klassischen Thrash Metals. Man legt sich mit diversen Stereotypen, den Systemen, schlichtweg allem, was einem so gegen den Sender geht an. Dabei kommt geballte Energie in einem echt guten Soundgewand rüber.

Für Fans von Running Wild und Accept, die gerne ein wenig mehr Härte wollen, ist Metal Bridge genau das Richtige. Aber auch für Freunde von Overkill oder Kreator gibt es hier eine absolut kaufenswerte Platte!

 

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