Review

VOICES OF DESTINY - Crisis Cult18.11.2014

VOICES OF DESTINY - Crisis Cult

VOICES OF DESTINY - Crisis Cult

verfasst von Zonic

Die 2004 in Ludwigsburg gegründete SymphonicMetalband VOICES OF DESTINY hat 2014 einen Knaller im Gepäck: Crisis Cult heißt das gute Stück und klingt saftig!

Bereits das Intro bereitet einen gut auf das Album vor. Langsam und leise beginnend, eröffnen Streicher das eigentliche Geschehen.  Ein marschierendes Schlagzeug steigt ein und schnell wird der fließende Übergang in WOLFPACK, dein ersten Song des Albums, hergestellt.

In den ersten Sekunden erinnerte mich der musikalische Stil an Leaves´ Eyes, was sich nach kurzen Momenten wieder legte. Der Song ist sehr energetisch und vielseitig; sowohl hart als auch weich, was sicherlich auch an der Kombination der Beiden Stimmen von Ada und Lukas liegt. Toller Einstieg - sehr gelungen!
THE EASY PREY wird eingeleitet mit synkopischen Rhythmen, bevor das Keyboard einen symphonischen Klangteppich über die Gitarrenwand legt.  In Strophe und Bridge findet wieder ein Stimmenabwechselspiel statt, wobei die Bridge wieder von den eingangs erwähnten synkopischen Rhythmen geleitet wird. Der Refrain ist relativ sanft und wird fast ausschließlich von Ada gesungen. In der Mitte des Songs findet man einen nahezu balladesken Teil, der wiederum von einer Gitarrenwand abgelöst wird; jedoch so gut in den Song eingebaut ist, dass man nicht das Gefühl hat, er würde nicht dazu passen.

Musikalisch zieht sich genau dieses Handeln durch das Album: Man kann am Anfang eines Songs nicht sagen, wie er im weiteren Verlauf wohl klingen mag. Ich persönlich bin ein großer Fand davon, Songs zu hören, die nicht vorhersehbar sind. Genau das ist hier der Fall und bereits diese Tatsache verleitet mich dazu, dieses Album als in der Tat gelungenes Meisterwerk zu bezeichnen.

Natürlich lassen sich auch Balladen auf dem Album finden. AT THE EDGE ist eine davon und zählt für mich zu den  klassischen Powerballaden und Fächersongs. Er beginnt ruhig und fächert sich im Laufe des Songs auf, findet jedoch ein ruhiges Ende. Gut durchdacht - gut gemacht! YOUR CREATION hingegen ist eine wirklich ruhige Ballade, bei der Ada lediglich vom Klavier (wahlweise auch Keyboard) begleitet wird. Sehr schön!  

Meine persönlichen Favoriten sind: Wolfpack, The easy Prey, 21 Heroes, Under Control, The great Hunt und Your Creation. Das sind immerhin 6 von 9 Songs - ein Ergebnis, das sich hören lassen kann! Musikalisch bis ins Detail ausgearbeitet finden wir hier ein wundervolles Stück Musik. Ein riesen Kompliment an die Musiker!
Ein weiteres Kompliment an Andy Horn, der mit seinem Mix der Platte den würdigen Schliff und den bombastischen Sound verpasst hat! Klasse!
Wer also Fan von symphonischem Power Metal ist, sollte sich diese Scheibe mal dringend um die Ohren hauen - ihr werdet es nicht bereuen!

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