Review

VERSENGOLD - Funkenflug16.08.2017

VERSENGOLD - Funkenflug

VERSENGOLD - Funkenflug

verfasst von Melanie A.

Dies ist das erstes Versengoldalbum, welches unter der Produktion von Sony Music Entertainment entstanden ist und alle Ängste, die von Fans ausgesprochen wurden, sind gänzlich unberechtigt. Musikalisch bewegt sich das Album wieder back to the roots und konzentriert sich mehr aufs Irish Folk, die Geige klingt einem immer wohlig und prägnant im Ohr, aber auch die feierwütige Meute bekommt genug Schwung. Mit dem inzwischen 8. Studioalbum legt Sänger Malte Hoyer einen kleinen Seelenstriptease hin und führt die Hörer hinter seine Gefühlskulisse.

Es startet fetzig mit "Niemals sang- und klanglos". Man möchte sofort tanzen und singen, und Letzteres kann man bei dem prägnanten Text schon ab dem zweiten Refrain. Durch den "Funkenflug" tanzt man hindurch bis man schon im eher düsteren und traurigen Teil des Albums landet. Mit "Samhain" wird das heute besser als Halloween bekannte Fest besungen. Es folgen weitere, bedeutungsschwangere Songs, begleitet von ruhigen Klaviermelodien, zwischendurch aufgelockert durch das Instrumentalstück "Biikebrennen", bevor man wieder zum Tanzen eingeladen wird.

Eine nicht ganz so ernst gemeinte Liebeshymne an Irland wird mit "Verliebt in eine Insel" geboten. Zum Ende hin wird man mit "Schnee fällt" emotional noch mal etwas runter geholt bevor zwei Lieder später die letzten Töne erklingen, in der die Freundschaft der Band gefeiert wird

Insgesamt springt der Funke absolut auf mich über und jeder Song sprüht vor Lebensfreude. Damit haben Versengold es direkt in der ersten Woche auf Platz 2 der Albumcharts geschafft - zu Recht!


Tracklist

1. Niemals sang- und klanglos
2. Funkenflug
3. Samhain
4. Haut mir kein´ Stein
5. Feuergeist
6. Biikebrennen
7. Nebelfee
8. Solange jemand Geige spielt
9. Verliebt in eine Insel
10. O´Rileys Lichterfest
11. Herz durch die Wand
12. Schnee fällt
13. Das wär´ ein Traum
14. In aller Ohren

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