Review

UFO - A Conspiracy Of Stars19.02.2015

UFO - A Conspiracy Of Stars

UFO - A Conspiracy Of Stars

verfasst von Kalle

Es scheint ein gewisser Rhytmus in den letzten Jahren vorhanden zu sein, denn es dauerte erneut, bis UFO ein neues Album auf den Markt bringen. Damit hatte man aber ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet. Doch die Band scheint sowas wie einen zweiten Frühling zu erleben und ist beliebter bei den Fans, als wie noch vor einigen Jahren. Starker Fanzuwachs auch aus dem Nachwuchsbereich der Rockfans ist zu verzeichnen, was die Mannen um Phil Mogg freuen dürfte. Die Band gibt es jetzt schon seit 1969 und hat so viele Mitglieder gehabt, wie sonst nur wenige Bands. Dennoch sind sie sich und ihrer Musik über die Jahre treu geblieben.

Kommt dann jetzt auf dem neuen Album eine Änderung oder die sonderbare Überraschung? Nun, ich möchte nicht sagen, dass sie wieder einen Hit wie "Doctor, Doctor" geschrieben haben und das habe ich auch nicht erwartet. Das Album etzt eigentlich mehr auf die Fähigkeiten von Vinnie Moore an der Gitarre. Denn genau diese ist sehr dominant in den 10 Stücken. Stark ausgeprägte Soloparts wurden eingebaut. Die Band ist über die Jahre etwas mehr zu Besinnung gekommen und verlässt sich auf das was sie können. Rocksongs schreiben, wo man sich zu bewegen kann, ohne sich zu verausgaben. Gemütliches Kopfwippen, gut die Saiten zupfen oder einfach nur genießen - wenn ihr das Album hört, werdet ihr irgendwas davon auf alle Fälle machen. Gut gemacht Hard Rock aus London, der zu keiner Zeit langweilig wird, sondern der einem die Zeit vergessen lässt. Es ist die optimale Musik für entspannte Sommerabende beim Sonnenuntergang, wenn eine kleine Grillparty bei Freunden läuft. Die Jungs haben das Musikmachen nie verlernt, sie haben es im Blut. Und genau das lassen sie euch auf "A Conspiracy Of Stars" spühren. Phil ist stark an der Stimme, Andy an den Drums hat keine großen Ausflüge, was Geschwindigkeit angeht. Er lässt es eher gemütlich angehen. Paul an der zweiten Gitarre und am Keyboard ist vorzüglich zu vernehmen und Rob de Luca am Bass, kann auch durchaus hier und da eine paar Sekunden für sich verbuchen.

Das Album ist gut gemischt an flotten Midtemponummern und ruhigen, ich möcht fast Swingnummern sagen, Stücken. UFO sind Legenden des Hard Rocks und sie haben so viele Bands mit ihrer Musik beeinflusst. Mit dem Album machen alte und neue Fans nix falsch. Man darf sich auf UFO pur freuen. Aber am besten kommt die Band noch immer, wenn sie live die Bühnen rocken. Genießen, solang uns es noch vergönnt ist!!! Ich hoffe noch viele Jahre.

Alle CD Reviews

Treffer 1 bis 200 von 1032