Review

THE RAVEN AGE - Darkness Will Rise03.03.2017

THE RAVEN AGE - Darkness Will Rise

THE RAVEN AGE - Darkness Will Rise

von Matthias

Die Londoner Band The Raven Age um George Harris, den Sohn des Iron Maiden Bassisten Steve Harris, haut nun mit Darkness Will Rise ihr erstes richtiges Album raus. Seit der Gründung 2009 ist auch so einiges passiert. Nach Festivalauftritten unter anderem auf dem Wacken Open Air und einer Tour über 6 Kontinente zusammen mit Iron Maiden im letzten Jahr wurde es nun aber auch Zeit für das neueste Langspielwerk. Was Darkness Will Rise zu bieten hat, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Mit 74 Minuten ist das neue The Raven Age Album ein wahrer Langspieler und bietet mit seinen 13 Songs ein facettenreiches Programm. Den Anfang macht dabei der Titelsong Darkness Will Rise, welcher sich langsam, durch die nacheinander einsteigenden Instrumente steigert. Der Song leitet direkt in den nachfolger Promised Land. Leider finde ich grade diesen Song nicht so stark, da er sich einfach nicht entwickelt. Er verharrt auf dem gleichen drögen Schlagzeugbeat und wird von einer recht monotonen Melodie begleitet, Auch der letzte druckvollere Refrain rettet meinen Eindruck nicht mehr. Besser wird das Ganze schon bei The Death March. Hier ist deutlich mehr Druck und Entwicklung innerhalb des Tracks zu spüren. Klingt der Track anfangs noch wie ein Rocksong, den man auch im Radio spielen könnte, gewinnt er zunehmend an Härte und kann durch schöne Breaks und einen tollen Gesang punkten. Mein Lieblingsstück auf Darkness Will Rise heißt My Revenge und darf in diesem Review nicht fehlen. Der Song klingt durch Bass und Gitarre direkt am Anfang schon düster und bekommt durch die Drums auch noch eine aggressive Note. Ein Tempopart führt dann in die Strophe, bei der eine eingängige Melodie unter den Gesang gelegt wurde. Auch der Refrain ist eingängig und kann wunderbar mitgesungen werden. Grade ab der Mitte des Songs entwickelt sich das Ganze zu einem Ohrwurm.

The Raven Age hat hier ein sehr solides Album produziert. Sie bedienen eine große Bandbreite von radiotauglichen Rocksongs und harten Metalnummern. Zwar ist nicht jeder Song stark, mich haben sie jedoch überzeugt.

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