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SKI KING - Sketchbook III: New Horizons27.02.2015

SKI KING - Sketchbook III: New Horizons

SKI KING - Sketchbook III: New Horizons

verfasst von Kalle

Von wegen die heutigen Songs würden nicht in alte Zeiten passen. Wer behauptet denn den Mist? Ski King ist der der wohl beste Beweis, wenn es darum geht... Songs in ein neues Gewand zu bringen. Bereits zwei Mal hat er Stücke mit neuen Melodien versehen, die für andere große Welthits waren. Und jetzt folgt der dritte Streich, der sich mehr als nur hören lassen kann.

Und dabei nimmt er keine Rücksicht auf die Herkunft. Egal ob aus dem Rock, Metal oder Pop... Ski King singt es einfach. Beste Western Country Stimmung ist hierbei mehr als garantiert. Man bekommt ein neues Gefühl für die Songs. So nimmt er sich zu Beginn erst einmal das Intro South Of Heaven vor und man denkt sich glatt... Da kommt doch gleich Slayer aus den Boxen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall, denn mit "Have you ever seen the rain" von Jon Fogerty setzt Ski King gleich mal klar, wo das Lasso schwingt. Mit seiner außerordentlichen Stimme zieht Ski King alle Register und der Rhytmus der Songs, wie z.B. bei Unknown Stuntman, lässt einen gleich mitwippen. Überraschungen sind garantiert, so musste ich persönlich extrem feiern, als ich die Neuinterpretierung von Iron Maidens "Number Of The Beast" gehört habe. Einziger Makel ist das Intro... da fehlt mir ein wenig dieses Gruselfeeling. Aber danach kann man sich eh nicht gruseln, denn das Stück wird vorrangig durch ein Banjo begleitet und sorgt sofort für heitere Stimmung. Das ist der Nachteil an diesem Instrument. Es geht aber auch wirklich sehr gefühlvoll. Der Klassiker "Hallelujah" hat mir Gänsehaut über den gesamten Körper gebracht. Ein epischer Track auch in der Ski King Version. Und bei einem Song hätte man fast denken können, da steckt doch das Original dahinter. "Still Counting" von Volbeat ist, mit einigen anderen Stücken, ein Fanwunsch gewesen und von Ski King neu interpretiert worden. Und ich kann nur sagen... Tempo, Melodie, Gesang... es passt einfach alles.

Ihr merkt ich picke mir nur ein paar Songs raus, weil jeden einzelnen Track kann ich gar nicht beschreiben. Da würde ich euch die Vorfreue auf das Album nehmen. Aber freut euch auf tolle Stücke in neuem Gewand wie z.B. "Summer Wine" oder "51st State Of America". Ein absoluter Favourit auf der Platte ist die Version des Pink Floyd Klassikers "Wish You Where Here". Hier zeigt Ski King seine komplette gefühlvolle Bandbreite und ihr werdet vor Gänsehaut nur so zittern. Mir ging es in jedem Fall so.

Das Album bietet eine reiche Abwechslung und so viel tolle Stücke, die ihr euch auf alle Fälle geben solltet.


Tracklist:
Intro South Of Heaven
Have You Ever Seen The Rain
Unkown Stuntman
My Little Girl
The Number Of The Beast
Death Is Not The End
Red Light
Hallelujah
Still Counting
Tears In Heaven
Stand By Me
Stone In My Hand
Summer Wine
Creep
Thunder
51st State Of America
Wish You Were Here
Some Velvet Morning
Christine
If You Could Read My Mind

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