Review

SERIOUS BLACK - As Daylight Breaks14.12.2014

SERIOUS BLACK - As Daylight Breaks

SERIOUS BLACK - As Daylight Breaks

verfasst von Benno Hankers


SERIOUS BLACK. Was zunächst nach einem Harry Potter Fan Club anhört, entpuppt sich bei näherem hinsehen und vor allem hinhören klassischer Power Metal. Das Cover ist gut gemacht. Eine Art Engel mit schwarzen Flügeln, Blitze, eine Bibel (oder so?),  und eine Sonne, die den Titel des Albums AS DAYLIGHT BREAKS (Release 16.01.2015) gut zur Geltung bringen.

Die Band selbst besteht aus 6 relativ jungen und doch nicht unbekannten Musikern. Der Backgroundkatalog der Mitglieder liest sich wie ein Tutorial der Power Metal Größen (ich sag nur Helloween, Blind Guardian, Masterplan, Dreamscape, Edenbridge).

Das Album kommt mit 11 kurzweiligen Tracks auf knapp 40 Minuten playtime. Mit I SEEK NO OTHER LIFE geht es schwungvoll los. Es wird wert darauf gelegt, dass dem Hörer klipp und klar vermittelt wird worum es geht. Melodisch, hart, sauber und transparent. Man hört, dass hier eine Menge Erfahrung und Können drin steckt. HIGH AND LOW lädt mit Nightwish-ähnlichen Keyboards zum Tanz und weist eine sehr schöne Dynamik auf.

Das folgende SEALING MY FATE klingt zu Beginn, nicht zuletzt wegen des Keyboardintros, nach Ballade, steigert sich aber episch zu einem heftigen Ohrwurm mit kräftigen Riffgitarren. Starker Song!  Das kurze Instrumental-Intermezzo TEMPLE OF THE SUN stimmt uns AKHENATON ein. Hier kommt durch die Chöre eine ordentliche Portion Hammerfall mit in den Mix. Die Vocals von Urban Breed erinnern hier und da jedoch doll an Sonata Arctica oder Stratovarious.

Und SB schmeißen weiter mit Einflüssen um sich. MY MYSTIC MIND bedient sich eindeutig bei Rhapsody (of fire). Mit knapp unter 3 Minuten ist TRAIL OF MURDER der kürzeste vollwertige Song der Scheibe. Hier hat man das erste Mal das Gefühl einen Füllsong drin zu haben. Die Vorgänger waren bis dato überzeugender.
Aber SB machen es direkt wieder wett. Beim Albumtrack AS DAYLIGHT BREAKS wird mit viel Emotionen gearbeitet und das kommt verdammt gut an. Hier bekommt man eine richtige Gänsehauthymne die es in sich hat. Danach wird uns gezeigt, dass SB auch grooven können und nageln dem Hörer SETTING FIRE TO THE EARTH in den Gehörgang.

LISTEN TO THE STORM nimmt das Tempo noch einmal zurück und geht nicht so gut ins Ohr wie viele der anderen Tracks. OLDER AND WISER hingegen besinnt sich auf die Stärken der Band. Hier geht es nach vorne, ein wenig mehr Rotz auf der Stimme. Sowas hätte sich gut auf der neuen Avantasia Scheibe gemacht.

SB bringen ein Potpourri an Einflüssen aus allen Ecken der Power und Melodic Metal Welt zusammen und erschaffen somit zwar keinen eigenen Sound, aber ein echt starkes Album, dass ich mir gerne noch ein paar Mal rein ziehen werde. Schließlich will ich in Hamburg textsicher sein, wenn die Jungs im Januar und Februar 2015 mit Hammerfall auf Tour gehen.


Europa Tour Dates mit Hammerfall

16.01.15 (DE) Bremen - Aladin
17.01.15 (DE) Oberhausen - Turbinenhalle
18.01.15 (DE) Köln - Essigfabrik
19.01.15 (NL) Tilburg - O13
20.01.15 (BE) Antwerpen - TRIX
22.01.15 (DE) Stuttgart - Longhorn
23.01.15 (DE) Kaufbeuren - All KartHalle
24.01.15 (CH) Pratteln - Z7
25.01.15 (CH) Pratteln - Z7
26.01.15 (DE) München - Backstage
28.01.15 (IT) Mailand - Live Club
29.01.15 (FR) Lyon - Ninkasi Kao
30.01.15 (ES) Barcelona - Razzmatazz 2
31.01.15 (ES) Madrid - Shoko
01.02.15 (ES) Bilbao - Kafe Antzokia
03.02.15 (FR) Paris - Trabendo
04.02.15 (DE) Langen/Frankfurt - Stadthalle
05.02.15 (DE) Saarbrücken - Garage
06.02.15 (CZ) Prag - Meet Factory Prague
07.02.15 (DE) Bamberg - Brose Arena
09.02.15 (AT) Graz - PPC
10.02.15 (AT) Wien Arena
12.02.15 (DE) Berlin - Huxleys Neue Welt
13.02.15 (DE) Hamburg - Markthalle
14.02.15 (DE) Fulda - Wartenberg Oval

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