Review

SAVIOUR - Let me Leave17.02.2017

SAVIOUR - Let me Leave

SAVIOUR - Let me Leave

verfasst von Maxe

Moin Freunde! Ich bin ein echt großer Fan von der Kombination aus vernünftigen Growls und Shouts mit guten Clean Vocals. Zum Beispiel zählen bis heute die alten Alben von All that Remains zu meinen Lieblingsplatten. Kein Wunder also, dass ich mir das neue Album "Let me Leave" von Saviour geschnappt habe. Nach dem kurzen Anhören klang der Sound nämlich genau so, wie ich es mag. Mit einem kleinen Zusatzbonus, denn die Cleanvocals von Saviour werden von Shontay Snow gesungen und eins gleich vorweg, die Dame hat eine engelsgleiche Stimme. Also Album an und los gehts! Wir starten mit dem Song "April". Lasst euch vom Beginn des Songs nicht täuschen, denn ziemlich genau nach der ersten Minute machen die Jungs und Mädels klar, was in ihnen steckt.

Bryant Best sorgt mit seinen Growls dafür, dass der Song stets genug "Druck" hat und zieht das Tempo ordentlich an, während die Breaks und die absolut atemberaubende Stimme von Shontay für eine wirklich schöne Atmosphäre sorgen. Weiter gehts mit "The Quiet Calm". An der Rezeptur hat sich nichts verändert. Wahnsinnige Clean Vocals, gute Growls und Shouts bieten alles, was das Herz begehrt. Als Zugabe bekommen wir in diesem Song noch den einen oder anderen Crossover Part, die mich sehr an den Stil Papa Roach erinnern. Wir hören nicht nur weibliche, sondern dieses Mal auch männliche Clean Vocals. Ich könnte euch jetzt weiter durch die Songs leiten, allerdings kommen wir hier zum Wermutstropfen. So gut das Schema der Band auch funktioniert, nutzt es sich doch sehr schnell ab und wird vom Schema zum Schema F. Das Ganze geht soweit, dass sich jeder Song des Albums für meinen Geschmacke zu gleich anhört. Wenn man sich nicht darauf konzentriert könnte es auch ein viel zu langer Song sein.

Shonteys Stimme, so toll sie auch sein mag, bleibt fast das gesamte Album über in der selben Tonlage. Was anfangs noch wunderschön ist, wird dadurch sehr schnell monoton. Das Rezept der Band funktioniert wirklich gut, allerdings wünsche ich mir für ihre nächste Platte doch einiges mehr an Experimentierfreudigkeit. Ich bin mir sicher, mit dem passenden Training, können die beiden Vocalisten der Band noch einiges aus sich herausholen. Kraftvollere, weibliche Passagen könnten hier doch mehr an unbedingt nötiger Abwechslung beisteuern. Dennoch sollten Fans des Genres sich "Let me Leave" wenigstens einmal kurz anhören. Grüße. Maxe.

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