Review

SAILING TO NOWHERE - Lost In Time19.06.2017

SAILING TO NOWHERE - Lost In Time

SAILING TO NOWHERE - Lost In Time

verfasst von Zonic

Power Metal aus Italien - Das hätte ich mir aber so auch nicht träumen lassen. Zumindest nicht in dieser Qualität! Ansässig in Rom haben die 7 Musiker ein episches Werk geschaffen, dass locker mit den Größen Sonata Arctica, Edguy, etc mithalten kann! Die Besetzung in dieser Band sieht aus wie folgt:

Marco Palazzi - Voice
Helena Pieraccini - Voice
Alessio Contorni - Keyboards
Andrea Lanzillo - Guitars
Emiliano Tessitore - Guitars
Carlo Cruciani - Bass
Giovanni Noè - Drums

Zusätzlich haben sie noch Clara Trucchi extra für Voice und Chorus.

"Lost in Time" verfügt über alles, was ein gutes Album ausmacht. Begonnen wird mit einem Intrumental-Intro, das dann ganz geschmeidig in den ersten Song "Scream Of The World" übergeht. Hier wird bereits gezeigt, was die Band so kann. Drums, Bass und Gitarre bilden ein festes Fundament, beide Stimmen harmonieren perfekt miteinander und auch ein Kayboard-Solo darf nicht fehlen.

Einer meiner Favoriten heißt "Suffering In Silence". Über die davongaloppierende Doublebass läuft ein Keyboardintro bis zu Strophe. Der Song donnert durch und erinnert sehr an Avantasia. Es wird sehr dynamisch und akzentuiert gearbeitet und man darf mit der einen oder anderen Überraschung rechnen.

Apropos Überraschung: In Sachen Gastkünstlern hat man sich auch nicht lumpen lassen:

Fabio Lione ( Rhapsody Reunion, Angra)
Roberto Tiranti (Labyrinth, New Trolls)
Hideaki Yamakado ( One of the best Shredder in Japan)
Maestro Mistheria ( Vivaldi Metal Project)
Dino Fiorenza (PAUL GILBERT, Steve Vai)
David Folchitto ( Stormlord, Prophilax)

Gastmusiker dieses Kalibers tragen selbstverständlich noch das qualitative i-Tüpfelchen bei.

"Start Again" ist der letzte Song auf dem Album (zumindest auf der europäischen Fassung, die japanische enthält wohl einen weiteren Bonustrack) und darf getrost als Power Ballade eingestuft werden.

Ein wundervoller und gelungener Abschied von einer sowohl epischen als auch energetischen Platte, die ihresgleichen sucht. Was mir hierbei am Meisten zusagt, ist die Tatsache, dass man hier viele musikalische Überraschung erleben darf, weswegen es sich wirklich lohnt, dieser Platte beide Ohren zu gewähren und jeden Song tatsächlich durchzuhören. Wer sich also gern mit den Kollegen der Bands EDGUY, SONATA ARCTICA, STRATOVARIUS oder HELLOWEEN beschäftigt, ist hier an der absolut richtigen Adresse!
Ich bin begeistert!



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