Review

RAZZMATTAZ - Sons Of Guns15.02.2015

RAZZMATTAZ - Sons Of Guns

Razzmattazz - Sons Of Guns

verfasst von Jana W.


Obwohl erst 2011 gegründet. Sind Razzmattazz schon jetzt groß im Geschäft. 2012 brachten sie ihr erstes Album Rock ´n´ Roll Hero heraus, und nichtmal ein Jahr später sahnten sie beim deutschen Rock- und Pop Preis gleich vier Preise ab. Zurecht? Wer das letzte Album nicht kennt darf sich nun mit der neuen Scheibe Sons Of Guns von den Schwaben überzeugen.

Schon beim ersten Titel, Son Of A Gun, bekommt man die volle Ladung AC/DC zu spüren, die in dieser Platte verpackt ist. Der Gitarrensound ist der Gleiche, der Groove und die Struktur der Riffs erinnern ebenso an die Australier. Der erste Song des Albums hat moderate Geschwindigkeit, zwischendurch wird es mal etwas getragener, und genausooft wird es schneller. Bullshit, Demolition Man und Devil?s Crotch sind die rasantesten Stücke, wobei vor Allem letzteres mit einem sehr starken Riff und noch stärkerem Solo aufwarten kann.

Was deutlich rausklingt aus Sons Of Guns sind die unterschiedlichen Richtungen des Hardrock, die die Band hier in einen eigenen Stil interpretiert zu haben scheinen. Das macht die Platte abwechslungsreich, trotz (oder gerade wegen) der eher simpel gehaltenen musikalischen Struktur.

Fazit: Der Name ist schwer, die Musik geht dafür umso leichter runter. Razzmattazz liefern mit diesem Album puren, klassischen Hardrock ab. Die Riffs sind eingängig und einprägsam, und überzeugen durch ihre Schlichtheit. Die Texte sind rau, etwas grob und auf den Punkt gebracht, also alles so, wie es sich im Hardrock gehört. Auch die Erfahrung der Musiker kann man hören, denn die Schwaben sind schon weitaus länger im Geschäft als nur vier Jahre. Absolute Empfehlung- und die Platte verrät, dasss Razzmattazz auch live einiges draufhaben könnten.

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