Review

RAGE - Seasons Of The Black04.08.2017

RAGE - Seasons Of The Black

RAGE - Seasons Of The Black

verfasst von Kalle

Na aber Hallo, da konnte es aber jemand nicht erwarten. Rage bringen nach etwas mehr als einem Jahr ihr bereits 23. Album auf den Markt. Seit der Gründung 1984, damals noch mit Avenger als Bandname, ist das eine beachtliche Summe an Veröffentlichungen. Der neue Aufschwung bei Rage liegt eventuell mit an den neuen Mitgliedern, die Rage seit 2015 hat. Frontmann und Gründer Peavy hat sich Marcos an der Gitarre und Lucky an Drums Verstärkung geholt, nachdem André und Victor die Band verlassen haben. Peavy ist seit dem so kreativ, wie schon lange nicht mehr. Und ich bin ehrlich... ich hatte Rage bisher nie so stark erlebt, wie auf dem Album.

Ich hatte mich bei einigen Platten immer gefragt, wo ist denn der wirkliche Heavy Metal und wo die Power... jetzt kann ich wieder ein Album benennen, das dieses Genre verdient. Die musikalischen Präsentationen sind excellent und wirklich Heavy. Starke Riffs, satte Drums und eine satte Portion an Bass. Eine tolle Mischung die Peavy mit seiner ganz besonderen Stimme abrundet. Die Songs wirken im Gesamten etwas düsterer und von der Tonart dem Titel angepasst. Eine gewissse Dunkelheit liegt im Raum. Das Album hat viel mit dem Thema Tod zu tun. Es gibt aber eine Stelle auf dem Album, da bin ich jedes Mal nicht wirklich drauf klar gekommen. Im Song "Septic Bite" gibt es am Ende ein Geräusch, das klingt fast wie ein T-Rex aus Jurrasic Park. Ich kann mit dem Sound nicht viel anfangen und bin da immer wieder verwirrt, wenn ich den hörte.

Die Platte behält aber noch eine weitere Überraschung für euch bereit. Die letzten vier Tracks zählen praktisch als ein Konzeptpart. "Gaia", "Justify", "Bloodshed In Paradise" und "Farewell". Ich nehme dazu mal die offizielle Beschreibung und das Zitat von Peavy zu dem Konzept: Peavy Wagner erklärt: "Das Konzept  der vier Songs, die als "The Tragedy Of Man" zusammengefasst sind, ist schlicht und ergreifend der Untergang der Menschheit. Die Welt könnte so schön sein, wenn der Mensch nicht so verblödet wäre und durch Kriege, getrieben von Neid und Gier, den Ast absägen würde, auf dem er selber sitzt. Diese Entwicklung von den Anfängen ("Gaja") bis zur totalen Vernichtung ("Farewell") erzählen wir hier."

Es ist ein interessantes Album, dem mehr als nur ein Gehör geschenkt werden darf. Rage besinnen sich wieder auf alte Stärken und lassen das Herz eines jeden Fans höher schlagen. Also... Attacke!


Tracklist:

01. Season Of The Black
02. Serpents In Disguise
03. Blackened Karma
04. Time Will Tell
05. Septic Bite
06. Walk Among The Dead
07. All We Know Is Not
08. Gaia
09. Justify
10. Bloodshed In Paradise
11. Farewell

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